Finest Day

https://finest.day/tag/de von @sherold@mastodon.online

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Leben 56% · Schreiben 15% · Kultur 11% · Tech 6% · Geschichte 5% · Film & TV 4% · 2 weitere 3%

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  1. Hochmotivierte Problemlösermenschen, die mit blähenden Armbewegungen und insgesamt...

    Hochmotivierte Problemlösermenschen, die mit blähenden Armbewegungen und insgesamt beeindruckender Gestikulation sich im Schreibwarenladen des Vertrauens selbst im Weg stehen. Wähle den Pfad des Ninjas und nutze die Lücken im Raum und in den Momenten und schleiche hindurch. So geht’s. Per E-Mail antworten

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  2. Ein 12. September, wie er im Buche steht

    11:00 Uhr Den Home-Assistant gefragt, welcher Tag und welche Uhrzeit ist. Es beginnt mit Verwirrung. Einen verspäteten guten Morgen, Freunde der Nacht.Jetzt aber: Auf los geht’s los. Ich bin in meiner Wohnung, meinem Schreibzimmer, für eine Nacht, vielleicht auch für zwei. Seit Wochen das erste Mal wieder alleine, ohne Aufforderungen von außen. Ich schließe die Augen und versuche, in den Moment hinein zu spüren und in das, was dort vor sich geht oder eben nicht. Es ist: eine laute Stille. Auf…

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  3. Fragwürdige Fastfood-Taktiken

    Gestern Abend, da war es eigentlich schon Nacht, hatte ich das starke Bedürfnis, fraufini länger und mit mehr mentalen Kapazitäten auf eine ausgesprochen nette Nachricht von ihr zu antworten, aber aus einem ganz bestimmten Grund, den ich noch nicht vollumfänglich kapiert habe, der aber vermutlich im Zusammenhang mit einem ausgesprochenen Mangel an Selbstrespekt steht, kam ich zuvor auf den glorreichen Einfall, an einem Freitagabend alleine zu McDonald’s zu gehen, hier in der Nähe, was sich als…

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  4. Sich daran zu erinnern, dass der Tisch, auf...

    Sich daran zu erinnern, dass der Tisch, auf dem man schreibt, höhenverstellbar ist, dann die Elektromotoren treu knarzen zu lassen und jetzt ein kleines bisschen glücklich darüber zu sein, beim Schreiben zu stehen, um dann am Schreiben zu gehen. Per E-Mail antworten

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  5. Fuck, allmählich brauch ich wirklich eine Brille, ein...

    Fuck, allmählich brauch ich wirklich eine Brille, ein Blutdruckmessgerät und einen Beschwerdebriefbeschwerer. Mondäne Dämonen. Per E-Mail antworten

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  6. This is all for your reaction...

    This is all for your reaction. 🌱 So sieht’s aus. Mein Arbeitsplatz Per E-Mail antworten

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  7. Das grelle Licht hat sich nun in eine...

    Das grelle Licht hat sich nun in eine wunderschöne rosa- oder orangefarbene Morgendämmerung verwandelt. Septembermorgenlicht. Es sind die kurzen Phasen des Übergangs, nur einige Tage, vielleicht Wochen, in denen die Farbtemperatur eine ganz besondere Milde hat, versöhnend und weich, wie die Hand einer Mutter, die ihrem Kind übers Gesicht streicht. Per E-Mail antworten

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  8. Die gutturalen Geräusche, die Eltern von Säuglingen produzieren,...

    Die gutturalen Geräusche, die Eltern von Säuglingen produzieren, um ihre Kinder zu beruhigen, einerseits, und in gewisser Hinsicht auch manchmal unbewusst versuchen, sich selbst damit zu beruhigen, andererseits. Menschliche Reiz-Reaktions-Schemata zu beobachten, ist manchmal wirklich wild. Per E-Mail antworten

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  9. Die Statusmeldungen der anderen

    Kristian, aka z428, veröffentlicht eine schädeldeckensprengende Anzahl schöner Statusmeldungen auf seinem Blog, auf Bluesky und auf Mastodon. Sie laden mich immer wieder ein, mich gedanklich mitreißen zu lassen. Wie diese hier, vom 09.09.2026 um 12:41 Uhr. Am besten liest man sie aber direkt auf seinem Blog, zusammen mit den anderen. “Andere Mittagspause auf anderen Wegen, wiederum versucht, Rituale zu brechen, aber schlussendlich siegt Routine über Motivation, fehlt dem Tag substantiell die…

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  10. Der organisatorische Kompromissirrsinn

    Sofort nach dem Aufwachen mit seinen Gedanken komplett im Außen sein, so ist der Takt. Und es ist kräftezehrend. Guten Morgen? Womöglich, ja. Ich weiß es nicht. Ich kam noch nicht dazu, darüber nachzudenken. Weshalb fühlt sich das Familienleben, das Leben mit Kindern allgemein, manchmal so unfassbar zermürbend an und wie schafft man es, dass es sich anders anfühlt? Muss das alles so sein? Und weshalb haben wir es uns überhaupt als Gesellschaft so eingerichtet? Ich habe einen einfachen Wunsch:…

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  11. Menschen, die im Kreisverkehr rückwärtsfahren, weil sie eine...

    Menschen, die im Kreisverkehr rückwärtsfahren, weil sie eine Ausfahrt verpasst haben, haben mindestens ein ganz grundsätzliches Prinzip dieses Daseins nicht begriffen. Per E-Mail antworten

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  12. „Guten Morgen...

    „Guten Morgen. Ich bin betriebsbereit.“ steht auf der LED-Anzeige des Kaffeevollautomaten, von dem ich mich in ein paar Sekunden mit schnaubenden Geräuschen anfauchen lassen werde, und man kann mit Fug und Recht behaupten, dass mir zumindest in dieser Angelegenheit die Maschine haushoch überlegen ist. Per E-Mail antworten

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  13. Es ist kein Versteck, wenn dich niemand sucht...

    Es ist kein Versteck, wenn dich niemand sucht. Allerdings kann die Grenze zwischen dem Bedürfnis nach Unsichtbarkeit und dem Wunsch, vermisst zu werden, manchmal fließend sein. Per E-Mail antworten

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  14. Die Natur hasst uns...

    Die Natur hasst uns. Man kann es ihr nicht verübeln. Per E-Mail antworten

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  15. Noch einmal ein letztes Lagerfeuer in der Feuerschale...

    Noch einmal ein letztes Lagerfeuer in der Feuerschale im Garten. Nicht das letzte allgemein, aber heute wird vermutlich der letzte warme Sommertag in diesem Jahr gewesen sein, an dem man noch bis weit in die Nacht hinein in der milden Abendluft sitzen kann. Bloß, dass es sich dieses Mal so anfühlt, als würde mit dem letzten warmen Sommertag mehr enden, als nur diese Jahreszeit. In mir schleicht ein eigenartiges, unterschwelliges Gefühl umher, dass das Ende dieses Sommers allgemein und das Ende…

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  16. Wenn sich vier Menschen mit vier unheilvoll synchronen...

    Wenn sich vier Menschen mit vier unheilvoll synchronen Taktungen, was die jeweiligen Verdauungssysteme anbelangt, eine Toilette als sanitäre Infrastruktur teilen müssen, dann zählt das insgesamt vermutlich zu den größten logistischen Herausforderungen der Neuzeit seit der Landung auf dem Mond. Per E-Mail antworten

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  17. Manchmal kehrt man in einen Alltag zurück, der...

    Manchmal kehrt man in einen Alltag zurück, der einen umarmt, wie dieser eine, aufdringlich laute Verwandte, der einen bei Familienfeiern immer ein bisschen zu fest und ein bisschen zu lange gedrückt hat. Willkommen in der Mühle. Guten Montag, euch allen. Per E-Mail antworten

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  18. Die Abwesenheit von Empathie gebiert Monster.

    Die Abwesenheit von Empathie gebiert Monster. Per E-Mail antworten

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  19. Unterhaltungen an der Frischlufttheke

    “Guten Morgen. Ich hätte gerne 120 Gramm von der italienischen Leichtigkeit. Ist das die luftgetrocknete? Und dann noch 80 Gramm von dem Exzessaufschnitt, aber die ohne Petersilie. Und noch mal 80 Gramm von der feinen Zu-Spät-Romantik.” “Sehr gern. Darfs a bisserl mehr sein?” “Natürlich. Vielen Dank.” Per E-Mail antworten

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  20. Eine Wasserflasche und ein Buch...

    Eine Wasserflasche und ein Buch. Manchmal sind es die einfachen Dinge, die uns am glücklichsten machen. Und manchmal erst durch das umgebende Gefüge, das wir mit diesen Dingen verbinden. Per E-Mail antworten

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  21. Lichtung im Kopf: Schreiben als Psychohygiene

    Schreiben ist der Prozess, bei dem man herausfindet, dass man eigentlich gar nicht versteht, worüber man spricht. Viel wichtiger ist jedoch, dass Schreiben auch der Prozess ist, bei dem man es herausfindet. DAILY MADNESS, Tobias M. Draeger. Foto: Anna Peisl Was die Hand schreibt, lässt die Seele manchmal besser los.Ein paar Gedanken über das handschriftliche Denken. In den

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  22. “Kennst du so Menschen wie Tage des späten...

    “Kennst du so Menschen wie Tage des späten Sommers, von denen nur müdgewordenes Licht und die erdige Süße von Vergänglichkeit ausgeht?” “Ja. Oh ja.” Per E-Mail antworten

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  23. Minigolf-Situationen

    Heute Morgen berichtete mir eine enge Freundin, die selbst Mutter einer jüngeren Tochter ist, von ihrem kräftezehrenden Besuch einer Minigolfanlage am Wochenende. Geplant war Spaß, heraus kam Frustration. Sie war dort gemeinsam mit ihrem Vater und ihrer Tochter, die im Verlauf des Spiels ab einem gewissen Punkt wohl mittelmäßig ausgetickt ist, woran der Opa nicht ganz unschuldig war. Er wollte der Tochter wohl zeigen, wie man es richtig macht, also das mit dem Minigolfspielen. Und da den…

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  24. So lange barfuß im nassen Gras stehen, bis...

    So lange barfuß im nassen Gras stehen, bis das Gefühl im Kopf angekommen ist. Per E-Mail antworten

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  25. Der Schmerz des Herausgerissenwerdens

    “Kanekis Auge als Drache”, Panel aus Tokyo Ghoul:re, Sui Ishida Manchmal empfinde ich körperliche Schmerzen, wenn ich aus einem tiefen Gedanken herausgerissen werde. Der Schmerz ist real, ich kann ihn jedoch kaum lokalisieren oder sagen, wo sein Startpunkt liegt. Geht er vom Kopf aus, hinter der Stirn, ein Druckgefühl, wie kurz vor Migräne? Im Magen als diffuses, flaues Gefühl, das in Übelkeit übergeht, kurz vor Erbrechen? Oder als erst dumpfer, dann ziehender Schmerz in der Wirbelsäule, der…

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  26. Der beruhigende Klang aufploppender Aufbackcroissantverpackungen am Morgen...

    Der beruhigende Klang aufploppender Aufbackcroissantverpackungen am Morgen. Die Drehung, das Rollen, die Rituale, der Zauber von Stabilisatoren und Weizengluten – die hochindustrielle Lebensmittelproduktion weiß, ihre Geschichten zu erzählen. (Gott, sind das lange Wörter.) Per E-Mail antworten

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  27. Schreiben kann manchmal auch einfach nur Notwehr sein.

    Schreiben kann manchmal auch einfach nur Notwehr sein. Per E-Mail antworten

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  28. Der intime Streik

    Über das Privileg, weniger funktionieren zu müssen. Foto: Die Farbe Blau / @einschwarzesmeer.bsky.social Folgende Sache ist mir neulich aus dem Kopf gefallen, die mich zuerst glücklich, dann nachdenklich und schlussendlich ein kleines bisschen schlauer gemacht hat. Anna Koschinski1 hat mich mit diesem

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  29. Einen Antrag auf Grundverunsicherung stellen

    Sehr geehrte Damen und Herren, wir erreichen in Kürze den Niedriglohnsektor. Die gegenwärtige Außentemperatur beträgt 3000 Grad. Der gesellschaftliche Luftdruck ist enorm. Wir wünschen Ihnen einen angenehmen Aufenthalt und viel Glück bei Ihrer weiteren Reise am Existenzminimum. Und Kopf hoch, weil alles Kopfsache ist. Haltung gerade, dann laufen Ihnen auch nicht die Fragen wieder oben rein, die Ihnen ohnehin schon bis zum Hals stehen dürften. Aber das haben Sie ja vermutlich bereits selbst…

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  30. So tief in einer Sache versunken sein und...

    So tief in einer Sache versunken sein und so konzentriert, dass die Augen tränen, weil man vergessen hat, zu blinzeln. Per E-Mail antworten

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