2 hours ago · 10 Min. Lesezeit1918 Wörter · Leben · ausblenden · 0 Kommentare

Morgens, Viertel vor sieben. Viertel vor Burnout. Stehe noch halb betäubt in der Küche und warte darauf, dass die Kinder wach werden und der Kaffee wirkt. Dann alle fertig machen, ohne sich selbst dabei fertig zu machen. Morgenbegleitungsroutinen. Und dabei immer etwas zu viel von sich selbst abschneiden, als eigentlich gesund wäre. Ich denke, es geht noch. Ich denke, ich kann noch. Eigentlich denke ich das an jedem Tag, dass es noch geht und ich noch kann. Es ist zu einem geräuschlosen Automatismus geworden, der im Verborgenen arbeitet. Aber an diesem Morgen entscheide ich anders. Endlich bin ich ehrlich zu mir: Ich kann nicht mehr. Es geht nicht mehr, und das schon eine ganze Weile. Die letzte Entscheidung, die ich treffen kann, ist, mich hier und jetzt auf den Boden zu legen. Einfach nur hinlegen.Dann höre ich auf zu funktionieren. Machen wir uns mal ehrlich. Geben wir mal nach und nehmen an, dass das, was einen da gerade runter auf den Küchenboden gezogen und dort festgenagelt…

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