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Wie an jedem fünften des Monats fragt Frau Brüllen wieder “Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?” und sammelt die Antworten unter #WMDEDGT, für diesen September hier. Nach sehr frühem Einschlafen mittelgute Nacht, vor allem Alkohol-bedingt. Aber lang geschlafen. Draußen dunkle Wolken und ganz leichter Regen, der es noch nicht unter die Bäume geschafft hatte. Vor allem anderen Katzenwäsche und Auftragen Östrogen-Gel meiner Hormonersatztherapie: Die Tagesplanung war von einem Treffen mit…
Die Nacht war ok, dennoch drückte mich am Morgen und Vormittag Müdigkeit gen Boden. Die Luft draußen unter Wolken mild, wie schon am Abend zuvor roch sie herrlich nach Sommerabschied, aber noch fast ohne Herbst. Nach der Zeitung sah ich erst gar nicht: Am Donnerstag hatte mich der Abo-Service der Süddeutschen mit der Information kontaktiert, dass ihr für die Zustellung ins Haus “kein Haustürschlüssel mehr zur Verfügung” stehe. Da sich am Schloss nichts geändert hat, wurde der Schlüssel wohl…
Confession time: Ich habe ein echtes Problem mit indirekten Sprechakten. Als indirekten Sprechakt bezeichnet man vereinfacht erklärt, einen Sprechakt, bei dem die Sprecherintention (-absicht) nur indirekt und nicht wortwörtlich zum Ausdruck gebracht wird Standardbeispiel, an dem uns das auch an der Uni in Sprachwissenschaft vermittelt wurde, wenn jemand sagt: “Es zieht.”, das aber in Wirklichkeit die Bitte ist, das Fenster zu schließen.1 Ich hoffe, das verstünde dann sogar ich, sonst aber komme…
Gute Nacht, wenige Minuten vor Weckerklingeln aufgewacht, dennoch war ich am Vormittag bleiern müde. Wolkenloser Morgen, doch bald zog der Himmel zu. Emsiger Vormittag, ich freute mich über den Marsch in kühler, frischer Luft auf einen Mittagscappuccino. Mittagessen einmal durch den Obstkorb: Banane, Feigen, Flachpfirsiche, Mangos. Und ein paar Nüsse als Substanz in der Hoffnung, dass die Sättigung anhält. Funktionierte ganz gut, ich bekam erst nach Stunden wieder Hunger. Nachmittag dennoch mit…
September, ich weiß ja nicht. Ist ein bisschen Wundertüte: Es kann noch Sommer drinstecken, aber auch scheißkalter, nasser, windiger Herbst. Über mir Münchnerin hängt als Damoklesschwert der Beginn von Armageddon aka des Oktoberfests Ende September. Als Bayerin wiederum verbinde ich mit dem Monat aber auch den Beginn eines neuen Schuljahrs (diesen Rhythmus mag ich mir lebendig gehalten haben, weil ich mein Leben seit Jahrzehnten mit einem Lehrer teile), fühle in mir noch die damalige…
Wow, welch turbulente Nacht. Diesmal brauchte ich nicht mal äußere Einflüsse: Wüste Träume und die Samba im Bauch, die Radieserln, Frühlingszwiebeln und Schnittlauch aus Okroschka tanzten, reichten völlig. Als der Wecker klingelte, war ich einerseits froh um das Ende der Nacht, andererseits völlig benommen. Ich stand zu nassen Straßen auf, aber zu milder Luft. Unerwartet zackiger Arbeitsvormittag. Ich schaffte es dennoch miitags auf einen Marsch um die Blöcke, jetzt war die leicht windige Luft…
Etwas ausgedünnt diesmal, was an meiner lückenhaften Beobachtung wegen Urlaubs liegt. Hier von Mastodon:
Geben Sie zu: Die Überschrift ist der Knaller, oder? Ganz wunderbar und lang geschlafen, ach war das schön. Der Morgen sonnig und sehr frisch, doch da jetzt jede Gelegenheit die letzte für diesen Sommer sein könnte, setzte ich mich für meinen Morgenkaffee auf den Balkon. In Socken und Wolljacke war mir auch warm genug. Ausführliches Bloggen, am Vorabend hatte ich lediglich die Bilder vom Handy überspielt und benamst. Am Vortag hatte ich an der reifsten Feige des rechten meiner beiden…
Okaye Nacht, aber müde aufgestanden – zumindest zum versprochenen wolkenlosen Sonnenschein mit kühler Luft, zu kühl für Morgenkaffee auf dem Balkon. Was wiederum wunderbar zu meinen Wanderplänen passte (Herr Kaltmamsell musste wegen doofer körperlicher Unpässlichkeit passen). Erstmal kümmerte ich mich ums Brotbacken. Der Teig fürs Roggenmischbrot 70/30 entwickelte mords Aktivität, ich befürchtete bereits Übergare und Flachbrote mit Wasserrand. Ging im Ofen aber nochmal auf – und erwies sich…
Eine gute Nacht, bei früherem Weckerklingeln war ich eigentlich noch nicht damit fertig. Durch die offenen Fenster und Türen kam bacherlwarme Luft herein, ich setzte mich für meinen Morgenkaffee auf den Balkon ins Dunkle. Am Dantebad standen deutlich mehr Menschen an als an meinen bisherigen montäglichen Lerchenschwümmen. Blick links aufs 50-Meter-Becken, rechts das Sprudelbad. Tatsächlich war auf den beiden Schwimmbahnen auch durchgehend mehr los. Ich ärgerte mich über eine Rückenschwimmerin…
Herr Kaltmamsell und ich führen ja seit einiger Zeit eine Liste (er auch physisch) von Unternehmungen, die nur bei Sommerwetter funktionieren, und auf der sind dieses Jahr erstaunlich viele noch nicht unternommen, wenn man die bisherige Länge und Intensität des Sommers bedenkt. Okaye Nacht, ich fühlte mich aber nicht ausgeschlafen. Freude allerdings über die frische Zimmertemperatur, die mir Einmummeln in die (ganz leichte) Sommerdecke erlaubte. Die Morgenröte rutscht langsam zurück hinter St.…
Endlich mal wieder eine gute Nacht mit spürbar tiefen und langen Schlafphasen. Aufgestanden zu Regentröpfeln und Kühle, doch bereits auf dem Weg in die Arbeit (in Turnschuhen, nicht Sandalen) wurde die Luft zwischen den vereinzelten Regentropfen langsam wärmer. Emsiger Arbeitsvormittag, ich konnte mein Gehalt wert sein. Mittags zum Sanitätshaus gehuscht, um endlich mein Rezept für neue orthopädische Einlagen einzulösen. Jetzt brauchte ich schon keine Jacke mehr. Bei dieser Gelegenheit zum…
Von keinem der vielen Zwischenaufwachen fühlte ich mich wirklich gestört, freute mich sogar beim Blick auf die Uhr, wie viel Zeit noch bis Weckerklingeln vor mir lag. Doch als er klingelte, war ich unterschlafen und gerädert. Düsterer Himmel, kalte Luft. Ich schlüpfte dennoch in ein kurzärmliges Kleid und in Sandalen. Letzeres erwies sich über den Tag als zu gewagt, für obenrum hatte ich wenigstens meine Jeansjacke. Der Arbeitsvormittag war ausreichend geschäftig, doch ich merkte die ruhige…
Nach guter Nacht (ich fürchte, Ohrstöpsel plus geschlossene Fenster sind mittlerweile Voraussetzung für Ruhe) etwas früherer Wecker: Schwimmpläne vor der Arbeit. Allerdings fühlte ich mich überraschend müde. Doch Schwimmen im Dantebad war so glorios wie erhofft: Die Sonne stieg am wolkenlosen Himmel langsam über das Wirtschaftsgebäude (Thermometer über Sprudelschnecke hatte bei Schwimmstart 16 Grad angezeigt) und verglitzerte immer größere Teile des Beckens, die Bahnen wurden zunächst…
Auf dem sehr komfortablen Gästebett der Freunde im Westerwald nicht so lange geschlafen, wie ich hätte können. Dafür mit viel Zeit für Morgentoilette und Vorbereitung des Blogposts. Überraschender Nebelblick, laut Gastgebern der erste solche der Saison. Wir hatten noch Frühstückszeit, gekamen mehr vom spannenden Haus gezeigt und aus seiner Geschichte erzählt. Es gehört sogar ein Poolhaus dazu! (Ich kenne Leute mit Poolhaus.) (Auch wenn ich ihnen die Bezeichnung erst beibringen musste.) Zeit für…
Eine recht gute Nacht – morgens erinnerte ich mich an keine bemerkenswerten Erlebnisse. Angenehm früh zu sehr zapfig frischer Luft von draußen aufgestanden, für die Reise nach Wochen erstmals an sowas wie eine Jacke gedacht. Schon auf dem Weg zum Zug war ich froh um diese Jacke. Wir bestiegen den ICE mit Ziel Köln, fuhren pünktlich ab – und ahnten da noch nicht, dass wir einen verzauberten Bullerbü-ICE erwischt hatten, mit dem Bahnfahrende vermutlich nur einmal in ihrem Reiseleben beschenkt…
TW: Angstpatient*innen lieber NICHT weiterlesen! Die Fotoidee sah umgesetzt nicht so gut aus wie in meinem Kopf, das Bild soll hier nur Platz zwischen Lesewarnung und Text schaffen. Gestern Morgen lernte ich, wie sehr ich nicht mag, – wenn die geschätzte Zahnärztin beim Anblick der Problemstelle aufstöhnt, – dass ich meine liebe Zahnärztin trösten muss, weil sie am letzten Tag vor ihrem Urlaub einen sonst rundum gesunden Backenzahn ziehen muss, der mittendurch in zwei Teile gespalten ist. Beim…
Foto und Grafik: Frau Klugscheißer Tadaaa, es ist offiziell! Am 24. Oktober wiederersteht eine versunkene Web-Kultur: Die Bloglesung it ain’t over ’til it’s over bringt vier Leute auf die Bühne / in einen Boxring, die irgendwie schon immer gebloggt haben und bis heute nicht damit aufgehört. Mequito, Vanessa, Novemberregen und mich. Frau Klugscheißer hat das ganze initiiert, organisiert und koordiniert; sie moderiert den Abend. Termin: 24. Oktober 2026, 19 Uhr Ort: Boxwerk, Schwindstr. 14,…
Wieder eine erlebnisreiche Nacht, dennoch hatte ich beim Weckerklingeln das Gefühl, dass dazwischen Schlaf gewesen war. Dass ich nicht zum frühem Schwimmen kam, schmerzte dann nicht einmal: Ich fühlte mich energielos, und von draußen kam es sehr kühl herein. Aber ich freute mich über den Anblick der nassen Straßen und Wege. Über die ging ich mit sogar einem leichten Jäckchen in die Arbeit. Zu meiner Überraschung gefallen mir diesmal meine ungeschminkten Zehennägel (sie profitieren noch von der…
Ein bisschen mehr Schlaf am Stück, aber erholt geht anders. Der Himmel bedeckt, die Luft kühl, sogar zu kühl für Balkonkaffee. Espresso aus der kleinen 1-Personen-Cafetera: Am Vorabend war bei der Vorbereitung der Kanne von unserer gewohnten 2-Personen-Cafetera die Scheibe des Filtereinsatzes (hat sich vor alnger Zeit selbständig gemacht) nicht zu finden gewesen. Die Situation hatte ich schonmal, war nach langem Durchsuchen der Küche davon ausgegangen, dass ich sie in morgentlicher…
Wieder nicht genug Schlaf: Nach sehr frühem Schlaf wie Stein – ich war vor lauter Müdigkeit ins Bett nur noch getorkelt – gab es ein langes, langes Loch nach Mitternacht, ausgelöst von Gebrüll im Nußbaumpark (Ohrstöpsel schon seit Monaten wieder Standardausrüstung). Der angekündigte Temperatursturz mit Gewittern war ausgeblieben, ich setzte mich in schwüle Luft auf meinen Balkonkaffee. Oktoberfestaufbau aktuell. Schwül auch der Arbeitsweg, mit dem vollen Rucksack (Arbeitslaptop, sonstiges…
Nachts will ich eigentlich nicht so viel erleben: Fenster auf, weil es von Draußen endlich kühl kommt / Türen der Wohnung lieber zu, weil Wind aufkommt / Klo 1, 2, 3 / Aufwachen von Gebrüll im Nußbaumpark. Ein halbwegs durchschlafene Nacht würde dem Spiel gut tun. Früh aufgestanden zu bedecktem Himmel, meine ersten Handgriffe galten dem Brotbacken. Blumengießen, Kaffeekochen, Balkonkaffee, Ibu 600 gegen Zahn-/Gesichtsschmerzen (wirkte überraschend schnell, war wohl die genau richtige Dosis).…
Ich möchte bittegerne wieder den guten Nachtschlaf aus Brighton, nicht dieses halbgare Mittelschlafen mit Unterbrechungen und Dankbarkeit für das Ende der Nacht. Den ganzen Tag fühlte ich mich benommen – und das wo ich mich so auf die Einladung bei der Familie meines Bruders samt meinen Eltern freute. Die dritte Maschine Wäsche aufgehängt, jetzt war ich vorerst mit allem durch. Sehr frischer Morgen, doch am Tag wurde es wieder deutlich über 30 Grad heiß. Schon auf dem Weg zum Zug nach…
Schlechte Nacht, obwohl bald durch die offenen Fenster richtig kühle Luft hereinkam, die mich sogar zu einer Decke greifen ließ. Beim Aufwachen war die Temperatur in meinem Schlafzimmer auf wenig über 23 Grad gesunken. Langes Ausschlafen hätte mir eh nicht in die Pläne gepasst. Erstmal versorgte ich die Pflanzen, die meine Mutter beim Wohnungshüten gepflegt und gepäppelt hatte. Dann Heimkommschritt mit Balkonkaffee. So früh wie ohne Hetzen möglich wollte ich die Morgenfrische für einen Lauf…
Abschied von Brighton im Morgengold. Um 6:39 Uhr ging unser Pendlerzug (= teuerster Tarif, fast 64 Pfund einfach für zwei Personen) nach London St. Pancras International. Wir waren beide müde, der sehr lange Zug füllt sich schnell. Erste Male: Ein junger Prediger beschallte die vielen Pendler*innen einige Minuten lang, wurde von allen ignoriert. (Nix Besonderes, die üblichen Floskeln mit Jesus Christus und “ich habe selbst!”. Ich hoffe, er kriegt von seinem Gott trotzdem Punkte dafür.) Ich…
Ich lerne: Über einen längeren Zeitraum funktioniert der Automatismus Ich-in-Brighton -> Wohlbefinden, der ja prä-Brexit bis zu Luftschlössern in Form von Altersruhesitz hier geführt hatte, nicht. Auch hier holt mich irgendwann die Grund-Trübe ein (so lange war ich noch nie am Stück in Brighton); ich hoffe, dass ich den Automatismus damit nicht ganz kaputt gemacht habe. So wachte ich unruhig und belastet auf. Draußen Elster-Geschrei, das sich sogar vor das der Möwen schob. Ein sehr frischer…
Letzter Lauf entlang dem Undercliff Walk, jetzt begann das Abschiednehmen. Da ich lang geschlafen hatte und fast Hitze angekündigt war, trank ich nur Morgenkaffee und lief dann gleich los. MIT NEUER HANDWASSERFLASCHE. (Foto: Herr Kaltmamsell vom Fenster der Ferienwohnung aus) Der Lauf wurde ein Geschenk, ein Genuss: Leichte Beine (auch wenn ich weiterhin daran denken muss, sie deutlich zu heben, um nicht zu stolpern), ein herrlich frischer Wind – der mich sogar nach dem Umkehren kühlte, nämlich…
Erst am Sonntag habe ich gemerkt, dass die Nummerierung der Brighton-Aufenthaltstage dem August-Datum entspricht und ich nicht jedesmal beim vorherigen Post nachsehen muss, welche Nummer dran ist. Manchmal frage ich mich schon, wie ich je durchs Abitur kommen konnte. Gestern schliefen wir beide besonders lang, wenn auch ich eher unruhig. Plan war ein Ausflug nach Hastings: Mehrmals die Stunde direkt mit dem Zug in einer Stunde erreichbar und klang interessant. Wieder war keinerlei unerträgliche…
Für gestern waren rapide steigende Temperaturen angekündigt, also ging ich vernünftig (nach Morgenkaffee) erst Laufen, bevor ich den Vortag verbloggte. Der Lohn für Start um 8:20 Uhr: Grad noch so okaye Temperatur, vor allem aber ein paar Mal mehrere Meter echter Schatten. Die Karussels schliefen noch. Schatten unterm riesigen Feigenbaum am Anfang des Undercliff Walks. Klippenschatten
Ein weiteres Mal gut und lang geschlafen (nur einmal Klogang), davon verspreche ich mir am meisten Erholung in diesem Urlaub. Wieder zu ausgesprochen frischer Luft aufgestanden. Tagesplan war eine Wanderung in den Southdowns, davor Wäschewaschen, abends feines Essen im örtlichen Restaurant Ginger Pig – für das wir bei den vorherigen Versuchen nie einen Tisch bekommen hatten. Herr Kaltmamsell hatte aus dem von vieler Nutzung bereits zerfledderten Wanderbüchl, das unsere Southdowns-Wanderungen…