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Leben 57% · Natur 17% · Essen & Trinken 9% · Politik 6% · Schreiben 4% · Gaming 2%
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Madame lud Ms. Bilanz zum Pistazieneis a la casa in la casa ein. * Der Kaptain erzählte vom Bad-Bramstedt-Besuch. Alles nicht so einfach dort. Vor allem weil es nicht Dithmarschen ist. Aber der Kaptain konnte helfen. * Post und vor allem PIN haben auch nach Monaten der Gewöhnung noch Probleme, unseren Briefkasten zu finden. Wir bekamen am Ende doch mehrere Briefe mit Aufklebern „unbekannt“ oder Stempeln „unbekannt verzogen“ übergeben. Ich überzeugte meine Arbeitgeberin, meiner Postadresse noch…
Der Kaptain fuhr nach Bad Bramstedt. * Wo kommen die ganzen Elektro-Lastenräder her? Einige Monate war ich nicht auf dem Rad, wir zogen von Schöneberger Haupt- in Wilmersdorfer Nebenstraßen und schon schießen beim ersten Wieder-Radpendeln Elektro-Lastenräder links und rechts mit Karacho an mir vorbei. Zufall? Anderes Nutzungsprofil der Wilmersdorfer Nebenstraßen? The Times are changing? * Brian May has said that the song [Bicycle Race] was not an autobiographical portrait of [Freddy] Mercury…
Hühnerwald in der Hauptstraße hat wieder geschlossen. Miamor Flora ist nie bis zur Eröffnung gekommen, einzig das Schild an der Ladenfront konnten sie anbringen bevor die Projekt schon wieder starb. Unser alter Hinterhof bleibt weiterhin ein magischer Anziehungspunkt für Bauschutt aller Art. * Currywurstand Ruhige Tag macht einen Monat Urlaub. * 23 Grad Außentemperatur plus viel Erholungszeit in den letzten Tagen. Ich bin wieder halbwegs betriebsfähig. Jetzt muss es sich nur noch ändern, dass…
Um 5:10h kam der kleine Parkplatzfuchs. In der Kornellkirsche: Meisenaction. * Edeka Duolingo verkauft Ube-Latte. Weil ich Online-Überschriften lese von Journalist*innen, die Social-Media-Accounts betreiben, weiß ich sogar was das ist.1 * In Kuckswinkel standen die kleinen Störche im Nest. * Madame fuhr zum Überraschungsabschied nach Spandau. * Es waren drei Tage in schwächelnder Hitzeaufrappelung durch Mensch und System. Linksherum und rechtsherum Ach, Deutsche Bahn, wo fang ich an. Ich…
Madame machte Sugo für vier. * Am Potsdamer Hauptbahnhof gibt es einen Automat, der herren- und damenlose verschlossene Paketsendungen1 für einen kleinen zweistelligen Eurobetrag verkauft. Dann Überraschung! Ich bin stolz auf mich, dass ich der Neugier standhielt ob des Geschäftsmodell. Und ein bißchen traurig. * Am Bahnsteig Schöneberg unterhielt ein Ohrstöpseltelefoniermann den halben Bahnsteig mit „Wir müssen die Performance-Muster rauskämmen“ – joah. * Eine Frau im Kleid mit dem Farbton…
Rein prophylaktisch schauten wir, bis zu welchen Temperaturen eigentlich Ticketlesegeräte und Datenschränke in den Freibädern ausgelegt sind. * Madame studierte die Guide-Michelin-Websites für Warschau. * Rosa Rosarium Uetersen leuchtet. * Jungerwachsene in Deutschland-Trikots am Bahnhof Zoo unterhielten sich über das Autofahren unter Alkoholeinfluss. Eine von ihnen stellte die meines Erachtens verwegene These auf: „Da fährt man mit Tunnelblick. Da ist man viel konzentrierter als ohne Alkohol.“…
Steigende Temperaturen treiben irrende Menschen um unsere Wohnung herum, auf der Suche nach dem nahe gelegenen Freibad. * Madame holte ein Paket in einem Mehr-Use-Laden, in dem unter anderem aufgearbeitete Tripp-Trapp-Baby-Hochstühle, edle Second-Hand-Kleidung für Kinder, Second-Hand-Kleidung für Erwachsene, DHL-Pakete, ornamentalen Silberschmuck und Binder für Jugendliche Transpersonen angeboten werden. Sie war etwas verwirrt, weil ihr nicht so recht klar war, was der Laden verkauft – nur,…
Schweiß-Salzränder auf dem T-Shirt. * Klassenfahrtknäuel am Bahnhof Südkreuz. * Der Kaptain beackert mit bewundernswerter Energie das Dithmarscher Gesundheitssystem. * Der Fifa-Friedenspreistäger droht wieder einmal, den Iran „in Grund und Boden zu bomben“. Um die Männer-Fußball-WM zu verfolgen, ist dieses Jahr noch mehr intellektuelle und moralische Selbstverleugnung als sonst nötig. Im Tippspiel dümpele ich weiter vor mich hin, derzeit auf Platz 16. Guter ITler der ich bin, habe ich auch…
Der Eichenprozessionsspinner rückt näher. Wir verfolgen den Weg der gesicherten Bäume die Straße hinunter vom Dorfzentrum Richtung unserer Wohnung. Jeden Tag rückt er einige Bäume näher. Zum Glück ist die Wohnung durch einen Schutzwall aus Linden umgeben. * Ich buchte zwei Tickets im Pink Soup Train. Wir werden in Kaunas einsteigen und nach Vilnius fahren. Proud to be a tourist. Leider werden an Bord nur Sandwiches serviert werden, und keine Šaltibarščiai. Aber einer der Wagen wird in Rosa…
Madame filmte, wie wir unsere Tür öffnen. * Die Website der litauischen Bahn ist wieder erreichbar. Dafür habe jetzt auch ich gemerkt, dass die Anreise aus Berlin nach Polen sich im Sommer verkompliziert. * Der Kaptain kämpft noch mit ihrem neuen Telefon. Noch sind nicht alle Einstellungen gefunden, der Klingelton an sich ist bis zur Unhörbarkeit ungewohnt. Aberdas Telefon funktioniert. Juche! * The power of statistics brachte mich bisher auf Platz 21 von 44 beim Tippspiel. Ich fragte mich, ob…
Madame telefonierte alemannisch. * Am Südkreuzklavier sah sie nicht nur Menschen mit Noten für Klavierpartien, sondern auch Pianisten, die ihre eigene Geigerin mitbringen. (oder eine Geigerin, die ihren eigenen Pianisten..) Später versuchte Madame, zweierlei Latein in ihrem Kopf zu entwirren. Aufgrund ihrer Mehrchorwochen singt sie gleichzeitig das Mozart-Requiem und das Cherubini-Requiem. Beide haben im Prinzip denselben lateinischen Text. Aber bei Mozart sei es bitte in der deutschen…
Manchmal haben Leute am Südkreuz-Klavier umfangreiche Klaviernoten dabei und spielen anspruchsvolle Klavierprogramme. Manchmal spielt auch jemand schief Alle meine Entchen. * In der U-üc informierte Sophia ihre Freundin, dass Anton mittlerweile zur coolen Gang gehört. Ihre Freundin konnte das nicht glauben. Anton war früher doch der Uncoolste überhaupt, schon allein weil er auf dem Schulhof immer Ameisen aß. * Manchmal videocalle ich mit Dienstleistern und ich sehe vor meinem inneren Auge einen…
Madame holte gemüslich-prignitzer Salat und Zuckerschoten. Ich aß das Burger-Mix-Menü bei Cebo’s. Beides können wir weiterempfehlen. Nicht mehr empfehlen können wir das afghanische Restaurant Bahar an der Ecke neben dem Odeon. Dieses schloss. Sie waren unfassbar nett und sie mühten sich redlich. Aber die professionelle Gastronomie war merklich nicht Ihres. Ich hoffe, sie konnten die Reißleine ziehen, bevor es zu schlimm weh tat. * Da arbeiten, wo andere Staatsbesuche machen: Am Dienstag zogen…
Es gibt noch Bierbikes in Berlin. * In der U-üc ein kleiner Junge im Dinosaueriershirt. Ein wenig bin ich neidisch. Zum Glück trage ich mein Bären-Narwal-Shirt und kann mich daran trösten. * Notiz: „Mir träumte – Auto Schuhe, Schlamm, Fazit: andere dürfen ihre Schuhe“ – eventuell sollte ich meine Notizen nicht ganz so kursorisch kurz schreiben. * Die leicht übergriffige Deutschlandflagge von Nachbar canineri ist mittlerweile arg ausgefranst und ausgeblichen. Langsam kann ich eine emotionale…
Dieser Blog veröffentlicht Dienstags, Donnerstags und am Wochenende. Das ist ein Rhythmus, der so regelmäßig unregelmäßig ist, dass ich sich nie jemand außer mir wird merken wollen. Für mich hat das den Vorteil: Ein unveröffentlichter Post nach Plan fällt noch weniger auf als ein veröffentlichter Post. Sollte ich es auslassen oder verschieben, würde es bei allen drei Leser*innen unbemerkt durchrutschen. Aber wie ein kleiner deutscher Geist einst im Fernsehen sagte: „Die Regels sind die Regels“.…
Madame lebt und testet derzeit in drei Chören. Der Vorteil des Nachbarschaftschors: Fenster und Grundstück sind auf den nicht mehr existierenden Wilmersdorfer See ausgerichtet, aus dem Proberaum kann frau denken, an einem Seegrundstück zu sein. Außerdem lief ein Fuchs in die Probe hinein und war danach längere Zeit im Garten. * Im Volkspark sah Madame zwei große und einen Babyfuchs. * In der Zeitung lese ich von Eichenprozessionsspinnern, die die Schließung von Sportplätzen und Strandbädern…
Der Parkplatzjasmin blüht. Duftwolken ziehen bis an diesen Schreibtisch. * In der Bahn eine junge Frau, die erst ausgiebig Dehnübungen im Sitz machte und sich danach so schief in diesen hineinfläzte, dass ich allein beim Zusehen Rückenschmerzen bekam. * MMB sprach über eine gemeinsame Bekannte als „die, die immer aggressiv-pastell bekleidet ist“. Das ist eine Aussage mit innerem Widerspruch, und dennoch wusste ich sofort, wer gemeint ist, und musste zustimmen. * Madame chorierte…
Madame möchte erwähnt haben, wie großartig der Vorgarten dieses Jahr aussieht. * Eine Elster verschwand im Totholzstapel, dort wo letzte Woche die Ente verschwunden war. * Auf dem Feldweg: Ein Fahrrad mit Ballondekoration kam uns entgegen. Auf den Straßen um das Grundstück herum: Eine Oldtimerrallye. Selten sah ich so viele Porsches (911, 924, 928) auf einmal, schon lange nicht mehr so viele klassische Volvos und schon gar nicht sechsziger-Jahre Cadillas. * Auf dem leeren Acker erspähten wir…
In der U-üc eine junge Frau mit zwei großen Liebeskind-Papiertüten, in denen etwas zehn neue Handtaschen waren, die sie aufmerksam betrachtete. Für Privatverbrauch zu viele, für kommerziellen Einkauf zu wenige. Was auch immer die wahre Geschichte hinter dem Transport war, sie war sicher spannend. * Vor mir auf der Südkreuz-Treppe – die Rolltreppe funktioniert natürlich immer noch nicht – ein junger Mann, sein Rucksack so behängt mit Hyrox– und Athelete-, Aufnähern, Aufklebern und Anhängern als…
Soargwlbruxh (Keine Ahnung, aber steht in den Notizen) * Über das Internet trafen die letzten Heimfahrmeldungen der Besuchsgruppe Tauferinnerung ein. Der letzte Endgegner war das defekte Signal bei Lüneburg. * Madame pflanzte Zitronenthymian und eine Johannisbeere und säte kalifornischen Mohn. * Der Kaptain fand Word wieder auf dem Rechner. * Es waren drei Tage des Mikrourlaubs in den märkischen Hamptons mit Bussard ohne Oper. Grün zu bunt Der Bussard schrie, das Gras wogte, der Bauer sprühte…
Abendessen zum srieh srieh der Mauersegler. * Tage mit knapp 30 Grad verschaffen mir einen Stand über das aktuelle Tattoo-Geschehen. Besonders schick: die schulterblattgroße Gottesanbeterin. Auch ohne 30 Grad habe ich noch nie eine komplett tätowierte Hand-Innen-Fläche gesehen. Jetzt schon. Dabei fiel mir im Hallenbad auf, dass dies – im Gegensatz zum Freibad – normalerweise eine tattooarme Zone ist. Hat das schon jemand erforscht? Warum gehen Menschen, die Tätowierungen mögen, nicht ins…
Aufwachen zum Srieh srieh der Mauersegler. * Das Leipziger Wave Gothic Treffen (WGT) zieht seine Spuren durch die Hallen des Bahnhofs Südkreuz. Welch faszinierender Clash of Cultures: Die modernistische Konzernsachlichkeit der Bahnhofshalle gegen Düstere-Romantik-Rüschen-Schleier-Spitzen-Outfits der WGT-Teilnehmer*innen. Ganz anders, und doch irgendwie gleich: Der Clash of Cultures zwischen den schreiend farbigen Fußballoutfits der Pokalfinalfans und dem aufgehübschten Hutzeltum des…
Mir träumte, eine Kollegin versucht mich vehement zu überreden, dass ich ein perfekter Sportschuhverkäufer im Geschäft ihrer Freundin in Hamburg wäre. Später scheiterte ich daran, in England ein Erbsen-Eis zu kaufen. Immerhin hatte ich beim verlassen der Eisdiele nagelneue gelb glänzende Adidas-Sneaker an, deren Herkunft mit komplett unbekannt war. * Schlumpfeis heißt jetzt „Blaue Spirulina„, zumindest am Eisstand an der S-Bahn-Station Greifswalder Straße. Zuletzt hatte ich Spirulina vor 20…
Eine Taube flog über das Feld, verwandelte sich in einen Turmfalken und begann zu rütteln. * Auf der Suche nach einem Altkleidercontainer fuhr Madame mit dem Fahrrad einen Sack alter Wäsche zum Ku’damm und zurück. *In der S-Bahn eine junge Frau mit stark zerrissener Jeans, Sonnenbrille, Piercings und einem Polizei-Hoodie, der samt seinen Wappen überraschend offiziell aussah. Entweder die bestgetarnte oder die schlechtestgetarnte Zivilpolizistin meines Lebens.*Im Garten las ich alte Blogposts,…
„13:44: Robbe schaut zu“ – Highlights des Walkadaver-Timmy-Livetrackers. * Ex-Neptun-Spielhalle ist jetzt Lonlon Coworking / Eventspace. * Familientraditionen, so wichtig. Madame hielt diese aufrecht, indem sie wie fast jedes Jahr am Himmelfahrts-Wochenende einen Großteil der Steuerklärung erledigte. * Familientraditionen so wichtig. Der Kaptain schickte Fotos von der Rendsburger Schwebefähre, und wie immer wenn unsere Familie dieses Verkehrsmittel besucht, fuhr es nicht. * Es war ein…
Erdbeerkauf im Donnerhall. Seit letzter Woche hat die Gemüslichkeit ihre Lieferungen wieder aufgenommen. Sie sind wie die Natur draußen: Grün. Viel Salat, selbst der Fenchel besteht zu größeren Teilen aus Fenchelgrün. Wir testen noch ob Bak Choi und Tatsoi wirklich zwei verschiedenen Pflanzen sind, wie von den Gemüslichern behauptet. * Bei drei Grad Außentemperatur ein einsamer Turnschuh (grau, Erwachsenengröße) im S-Bahn-Gleisbett. * Die Morgende verbringe ich niesend. Es fühlt sich nach…
Sind Phantomrosendornenstiche möglich? Ich bin mir sicher, alle Rosenteile aus der Hand gezogen zu haben, dennoch reagiert der linke Zeigefinger als steckte dort ein Dorn. * Warum Michael-Jackson-Biopic und nicht Moondog-Biopic? * The Fahrradbestellung has left the Fahrradmeister. Nachdem wir beide noch mehrfach darüber schliefen, haben wir uns final geeinigt. Er wird mich informieren, wann das Rad kommen wird. Madame nutzte derweil ihr vorhandenes Fahrrad um den Maschinen-Woll-Teppich-Mini von…
Auf der Kreuzung: Sushi. Lachs und Reis hielten noch zusammen, wirkten aber verloren auf der schwarzen Fahrbahn. * Für mehr Zylinder mit Totenkopfmotiven in der Bahn. Für mehr Transport von duftendem Obst. In der Ringbahn: Ein Radfahrer mit leicht blutendem Finger stieg ein, sofort sprang eine Reisende mit Rollkoffer auf und bot ihm ein kleines Pflaster aus ihrem Vorrat. * Madame übersetzte einen Liszt-Sonaten-Artikel für Wikipedia. * Die neuen Saisonkräfte für die Freibadsaison arbeiten sich…
Madame las Fernuni im Volkspark. Später filmte sie den Fuchs. * Auf der Kreuzung eine Nachtvermessung. Ein oranger Mann mit Messgerät, ein oranger Mann mit Stab, der vom Messgerät anvisiert wurde. Der Stab erhellte die Kreuzung im funky Leuchtdesign. * Die erste Rolltreppe am Südkreuz ist repariert. Leider an einer Stelle, die mir nichts nutzt. Aber wenn die Deutsche Bahn in dem Tempo weitermacht, ist sie schon Anfang 2028 mit allen defekten Rolltreppen durch. Immerhin ist der Dönerstand jetzt…
Auf der Kölner Domplatte: Drei jung jungerwachsene Betreuer einer Pfadi-Gruppe stürmten so enthuasiastisch wie es nur beseelte Jungerwachsene können aus dem Bahnhof in die Stadt Köln. Ihnen folgte eine Gruppe Kinder, die so eindrucksvoll schlurften wie nur vom Leben und von enthusiastischen Erwachsenen gebeutelte Kinder schlurfen können. 30 Meter weiter: die Polizei erläuterte einem Krishna-Trommler, dass er zwar Krishna-trommeln darf, aber nicht oben auf einer geschlossenen Containermulde. *…