1 hour ago · Leben · ausblenden

Wieder gut und lang geschlafen, im Traum der letzten Phase tauchte ein junger Stephen Fry auf, das war nett. Gemütlicher Morgen. Draußen war das Novembergrau geblieben, ergänzt von Regentropfen. Plan war eine Laufrunde an der Isar, ich schlüpfte zum ersten Mal in der Saison in die Winter-Laufjacke. Die brauchte ich auch: Es dauerte eine Weile, bis ich mich bis in die behandschuhten Finger warmgelaufen hatte. Die Phase, in der der Herbst am unaufgeräumtesten aussieht. Diesmal kam ich auf dem Alten Südfriedhof an der Kunstinstallation für die vier fehlenden Gräber von Miranha und Juri, für Akafede Dalle und Cula vorbei – alle vier als Schau- und Forschungsobjekte ausgebeutet. In der gestrigen Süddeutschen ein ausführliches Feature über das Projekt (€): “Kolonialgeschichte München: Auf dem Alten Südfriedhof fehlen vier Gräber”. Der Lauf wurde so gut, wie er bei Novemberkälte und Regentröpfeln werden konnte. Der Körper spielte mit (Ibu half), und ich hielt die Runde mit anderthalb Stunden…

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