2 hours ago · Leben · ausblenden · 0 Kommentare

Vom Wecker aus tiefem Schlaf in tiefe Unwilligkeit gerissen worden. Die Aussicht auf schmerzhaftes Aufstehen half nicht. Musste halt. Mal wieder. Auf dem Marschi in die Arbeit Herbst-angemessene Lufttemperatur, jahreszeitlich bedeckter Himmel, nochmal Oktoberbunt. Seltsamer Arbeitsvormittag. Große Unruhe im Kopf, Gedankenverläufe wie ein Wollknäuel, nachdem eine Katze damit gespielt hat, wie dichtes Schlehenbuschgestrüpp (inklusive dieser bilderreichen Assoziationen ein mögliches Migräne-Symptom). Und dann bestand meine Arbeit auch noch in tausenderlei Kleinscheiß – ich glaube, eine größere Aufgabe, die mich mit Konzentration vereinnahmt hätte, wäre beruhigender gewesen. Für berufliche Einkäufe nahm ich eine U-Bahn zum Hauptbahnhof. Draußen war es immer noch düsterer geworden, ich hoffte auf den vorhergesagten Regen. Der prasselte erst, als ich zurück im Büro war, und dann auch nur kurz. Für meine mittägliche Runde um die Blöcke nahm ich zwar einen Schirm mit, benötigte ihn dann bei…

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