2 hours ago · Leben · ausblenden · 0 Kommentare

Gut geschlafen, bis ich kurz nach vier aufwachte und nicht mehr recht einschlief, zum einen von Angstströmen wachgehalten, zum anderen von Brüllerei aus dem Park (bei geschlossenen Fenstern). Bei Weckerklingeln fühlte ich mich nicht erholt, Launeaufhellung zumindest die Aussicht auf eine Schwimmrunde im Dantebad vor der Arbeit. Doch ich spürte meine Bereitschaft, mir selbst alles und jedes vorzuwerfen, der innere Negativ-Coach in Bestform. Der Schwumm war dann ok: Anfangs belegten meine Bahn viele und eher langsame Schwimmer*innen, ich machte mit häufigem Überholen Tempo. Mein Gemüt war von der Zeitungslektüre auf der U-Bahn-Fahrt zum Dantebad noch trüber geworden, jeder Gedanke zurück und in die Zukunft trug Bedrohlichkeitspotenzial. Erst auf den letzten meiner drei tausend Meter, gab es reichlich Platz, ich kam ein wenig zur Ruhe und genoss die Freude an der Bewegung im warmen Wasser. Zu sehen gab es gestern beim Luftholen nichts: Der einfarbig düstere Himmel ließ die Bäumem im…

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