5 days ago · Kultur · ausblenden · 0 Kommentare

Erste Erkenntnis: Tagesziele einfach im Konjunktiv formulieren nimmt enorm Stress. Zweite Erkenntnis: Gespräche mit Menschen führen, die viel mit Agenten sprechen, wobei am Ende nicht mehr eindeutig unterschieden werden kann, was von wem stammt und wer oder was genau da jetzt eigentlich antwortet, sind mühsam. Eine Mühsamkeit, die vorwiegend dann entsteht, wenn man viel mit Meat-Proxys1 zu tun hat. Kristian teilte eine ganz ähnliche Erfahrung. Mögliche Erklärung: Je größer das Context-Window2 der großen Sprachmodelle, desto schmaler das Kontext-Fenster der Menschen. Kontextzugewinn auf der einen Seite, der zu Kontextverlust auf der anderen Seite führt, aber womöglich macht man es sich dadurch einfacher, als es in Wirklichkeit ist. Ist das Narrativ des KI-Geschäftsmodells, das von den Tech-Bro’s mit ihrem großspurigen Gewese kolportiert wird, nicht in weiten Teilen bloß eine Art Angstapparat aus Kalkül? Unabhängig davon bemerke ich grundsätzlich die Zunahme einer gewissen Zähigkeit,…

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