1 hour ago · Leben · ausblenden · 0 Kommentare

Am zurückliegenden Wochenende hat meine Tochter geheiratet. Es war eine Hochzeit zweier aktiver Pfadis, Pfadfinder*innen machen einen großen Teil des Freundeskreises des Paares aus, und so war die Pfadfinderei auch ein wesentlicher Teil der Feier (die freie Trauung leitete der jüngere Bruder meines Schwiegersohns): Beide hatten ihre Tücher so vorbereitet, dass sie während der Zeremonie ein zuvor herausgetrenntes Stück aus dem eigenen ins Tuch des/der Anderen einnähten – das empfand ich als sehr starke, berührende Symbolik. Vieles an diesem Hochzeitswochenende war selbst organisiert: vom Festzelt, das einem befreundeten (Pfadi-)Paar gehört und das wir am Vorabend der standesamtlichen Trauung nebst mehreren Jurten auf einer Wiese in der Heide aufstellten, über die Deko – meine Liebste hatte etliche Nächte lang Blumenapplikationen auf Töchterchens Kleid genäht sowie schier unendlich viele Blumen nicht nur von mehreren Florist*innen, sondern auch aus den Gärten der Familie…

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