2 hours ago · Film & TV · hide · 0 comments

Was ich manchmal wirklich bemerkenswert am Begleiten der eigenen Kinder finde, ist, wie häufig es passiert, dass sie Erinnerungsbrücken zu den eigenen, weit zurückliegenden Erlebnissen wiederherstellen. Wie durch ihre Beschreibungen ihres Alltags Gefühle und Eindrücke in mir zum Vorschein kommen, an die ich in den vergangenen 40 Jahren kein einziges Mal gedacht habe. Simon erzählte mir neulich, wie traurig er ist, dass seine jetzige Lehrerin in der 2. Klasse im nächsten Jahr eine andere Klasse haben wird. Und dass sich das „irgendwie komisch“ anfühlt. Als ich darüber nachdachte, trat ein Gefühl hervor, das ich seit meinem Wechsel von der 2. in die 3. Klasse nicht mehr gefühlt hatte. Mit anzusehen, wie Frau Gröppmeier – sie war in den ersten zwei Schuljahren meine Klassenlehrerin – im Schulhaus an mir vorbeiging, in unser altes Klassenzimmer, in dem jetzt andere Kinder saßen, erlebte ich damals als ein verstörendes, „irgendwie komisches“ Gefühl. Als wäre eine mir innige Verbindung ohne…

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