1 hour ago · Kunst · ausblenden · 0 Kommentare

Hinweis: der folgende Text wurde zuvor im Zusammenhang mit dem Rebranding bei Lebara als Kommentar veröffentlicht. Die Behauptung, „Sinn machen“ gebe es im Deutschen nicht, hält sich hartnäckig. Gerade im Hinblick auf Markenkommunikation erscheint die Aussage merkwürdig, schließlich wird Markenkommunikation maßgeblich durch Umgangssprache beeinflusst. Ein Gedankenanstoß. Sebastian Sick hatte in einem 2003 veröffentlichten Artikel im Zwiebelfisch erklärt, und damit wohl entscheidend zur Verbreitung dieser Behauptung beigetragen, die Redewendung „das macht Sinn“ sei ein Anglizismus und eine Abwandlung des englischen Ausdrucks „that makes sense“. Bis heute konnte diese These nicht belegt werden. Der Sprachwissenschaftler Peter Eisenberg argumentierte seinerzeit, dass es keinen belastbaren historischen Beleg dafür gibt, dass die Wendung als Lehnübersetzung aus dem Englischen entstanden wäre. Auch mithilfe von KI-Sprachmodellen lässt sich keinerlei historischer Beleg finden. „Machen“…

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