1 hour ago · Leben · ausblenden · 0 Kommentare

Eine sehr schlechte Nacht: Wach hielten mich Rippenschmerzen (bei Bewegung, irgendwann aber auch beim einfachen Daliegen auf dem Rücken), Geschrei im Park, in den frühesten Morgenstunden klingelte jemand bei uns (ich lauschte kurz: war unten am Tor, nicht an der Wohnungstür, also wohl keine Nachbarin – ich sah keinen Anlass aufzustehen, auch nicht Herr Kaltmamsell). Am erholsamsten fühlten sich die anderhalb Stunden Schlaf nach fünf an, und ich träumte auch noch von Kindheitsspanien, schön. Was mir durch diese Nacht klar wurde: Schwimmengehen ließ ich besser bleiben. Vielleicht würden sich die blöden Rippen durch dieses “Schonen” und “Ruhe” wieder einkriegen, von denen man in alten Romanen hin und wieder liest. Also gemütliche Häuslichkeiten, Kruschen, Bloggen auf dem Balkon an Milchkaffee. Noch vor neun fühlte sich die Luft von draußen warm statt kühlend an, ich sperrte sie und das Sonnenlicht aus. Zu einer Einkaufsrunde wollte ich mich aber doch aufraffen, schon im Vorgriff auf…

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