Bis drei sehr gut, dann nur noch unruhig geschlafen. Noch kam es vom sonnigen Draußen frisch rein: Ich öffnete viele Fenster und Türen, machte die Wohnung erst kurz vor Aufbruch hitzefest mit Rollläden und geschlossenen Fenstern – denn heiß sollte es auf jeden Fall werden. Auf dem Weg in die Arbeit genoss ich erstmal das Hochsommerlicht. Doch schon bei einem Dienstgang kurz vor zehn wogte die Hitzewelle an. Verabredung mit meinen Eltern fürs Sonntagmittagessen: Sie sind zurück von ihrer Reise und ich habe große Sehnsucht nach ihnen. Mittagscappuccino aus der Cafeteria, später spazierte ich eine Runde um die Blöcke. Obwohl ich in der jetzt nicht mehr anders zu nennenden Hitze lieber nicht schnell ging, war mir am Ende kreislaufwacklig schwindlig. In der Gollierstraße hatte ich beobachtet, wie ein recht großer, angeleinter Hund sich neben seiner stehengebliebenen Besitzerin einfach rücklings auf den schattigen Gehweg legte, Beine mit abgeknickten Pfoten in die Luft. Vielleicht hätte ich…
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