Liebe Festanstellung, die Luft ist raus. Wenn es überhaupt einen unmittelbaren Startpunkt für den Untergang des Abendlandes gibt, dann geht er möglicherweise von Betriebsweihnachtsfeiern aus. Wenn die gnadenbringende Weihnachtszeit, die schon aufgeladen ist mit dieser fickrigen Vorfreude auf das Fest, auch noch von den dazugehörigen rauschigen Firmenfeiern überlagert wird, die nach einer ganz bestimmten Choreografie ablaufen und erst dann wirklich mit Erfolg auf dem Haben-Konto verbucht werden können; wenn alle sich bierselig in den Armen liegen, oberflächliche Versprechungen für das nächste Jahr und gegenseitige Besserungsabsichten erklären, wobei in Wirklichkeit die einzige Frage darin besteht, wer wann sein primäres Geschlechtsorgan in das primäre Geschlechtsorgan des anderen steckt oder umgekehrt und herauskommt, was sich das ganze Jahr über angebahnt hat, dann ist das insgesamt alles schlichtweg nicht auszuhalten. Nachmittags gibt es Prosecco mit Orangensaft, und auch wenn ich…
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