10 days ago · Schreiben · 0 Kommentare

Till Raethers neues Buch Meeresdunkel ist ein psychologischer Thriller, der die vermeintliche Idylle eines Familienurlaubs aufs Hintertreffen bringt und aus einem Ferienhaus an der Bucht ein klaustrophobisches Spannungsfeld macht, in dem Angst und Geheimnisse langsam die Oberhand gewinnen. Zwei Familien, eigentlich auf der Suche nach Erholung, stranden in einer Finca, die nach außen schön wirkt, von innen aber längst verwittert ist – sowohl das Haus als auch die Beziehungen der Menschen, die sich hier zum gemeinsamen Sommerurlaub treffen. Urlaub zwischen Idylle und Bruchlinien Raether beginnt mit der scheinbaren Harmonie eines Familientrips: Henrike, Hans, Onkel Freddy und die Zwillinge wollen die letzten Sommertage genießen, sich aufatmen, vielleicht sogar einen Neubeginn wagen. Die Postkarten‑Imagination der Finca – Blick über die Bucht, ruhige Stunden, Abendessen im Freien – wirkt zunächst so überzeugend, dass der Leser das Gefühl haben kann, einfach nur einen leichten Urlaubsroman…

Noch keine Kommentare. Anmelden um im Fediverse zu antworten. Kommentare erscheinen hier.