72 days ago · Leben · 0 Kommentare

Abends beim Eindunkeln in einem Café sitzen und die Fähre einlaufen sehen. Fernweh und Nichtwegwollen. Es gibt nicht so viele Cafés bei denen man im Winter direkt am Meer sitzen kann. Also nütze ich es aus, wann immer ich dazu komme. Mit dem Velo in jede Richtung fahren und immer auf das Meer stossen. Im Inneren der Insel sein und das Meer nicht mehr sehen. Bis es dann doch wieder irgendwo auftaucht, ein kleiner Zipfel zwischen den Bergen, irgendwo am Horizont. Am Strand stehen und nach Paros rüber schauen. So weit ist das gar nicht, sieht aus, als ob man da auch schwimmend hin käme. (Warnung: Nicht probieren!) Vielleicht haben sich die Leute in der Steinzeit das auch gedacht. Nur, zur letzten Eiszeit konnte man da rüber auch laufen, Paros und Naxos waren als Landeinheit verbunden. Aber immer noch eine Insel. Ansonsten kommt man nicht immer einfach so von einer Insel weg. Aus einer gewöhnlichen Stadt kann man wenn gar nichts mehr geht auch einfach weg laufen. Hier gibt es nur Schiffe…

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