2 days ago · Schreiben · 0 Kommentare

Andreas O. Loff schreibt in Das geht nicht mehr weg – KI in der Welt von morgen weniger ein Sachbuch als ein modernes Zeitbild, in dem die Maschine nicht als Monster, sondern als Spiegel der eigenen Ohnmacht und Hoffnung auftritt. Das Buch liest sich wie einen Roman, der diskret die Technik als Nebenfigur behandelt und stattdessen die Menschen im Zentrum hält: wie sie arbeiten, sich bilden, ängstigen und sich neu erfinden, während KI längst in die Sprache, den Alltag und die Vorstellungen von Arbeit eingewandert ist. Eine KI-Chronik in Essay Form Loff erzählt nicht in einer linearen Handlung, sondern in Motiven: von der Kreativität, die sich plötzlich nicht mehr allein auf „Genie“ berufen kann, von Jobs, die sich in Leer und Übergangsformeln auflösen, von Bildung, die im Wettlauf zwischen Klick Rezepten und theoretischer Tiefenschärfe ins Stolpern gerät. Jedes Kapitel wirkt wie eine Prosaskizze, in der eine bestimmte Frage – etwa „Kann KI schreiben?“ oder „Wer bringt uns noch in die…

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