Das Lesen dieses Buches hätte mein eigenes Ich vor einem Jahr noch spöttisch und herablassend verlacht. Mein jetziges Ich jedoch freut sich, hatte angenehme Stunden und wird Selbstbetrachtungen in Zukunft noch einmal lesen. Es ist in meinen Augen und jetzt für mich eine perfekte Bettlektüre, diese 30 Minuten des entspannten Lesens in Häppchenform als Herunterfahren des Tages. Aurel war römischer Kaiser und Philosoph. Dieses Buch scheint relativ bekannt und gilt als kleinster gemeinsamer Nenner dieser Gattung? Das Format ist sehr modern. Eine Sammlung von meist kurzen Gedanken, selten mehr als eine Seite umfassend. Teilweise sogar nur einzelne Sätze, in einer doch merklich alten Sprache, die für mich nicht immer ganz einfach zu verarbeiten ist. Teilweise musste ich mehrfach einen Satz beginnen, das macht es etwas anstrengender als ein modernes Werk. Gleichwohl gleicht das kompakte Format die Exotik des Satzbaus gut aus. Einige Passagen sind für meinen Geschmack zu esoterisch, zu…
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