Blogbeiträge in Programmen für Softwareentwicklung zu schreiben, ist ähnlich absurd wie einen Roman in Excel zu verfassen oder Screenshots in Word zu übermitteln. Was beim Lesen in uns allen ein “Ja, was denn sonst?” auslöst und bei meinen Leserinnen und Lesern die Frage aufkommen lässt, über welch banale Erkenntnis ich jetzt schon wieder einen Blogbeitrag verfasst habe, ist gar nicht so abwegig wie es auf den ersten Blick scheint. Wer in der Softwarebranche tätig ist, kennt das: Diejenigen, die Software entwickeln, empfehlen denjenigen, die sie benutzen sollen, oftmals Workflows, die, von außen betrachtet, teilweise absurd sind. Sie erkennen aber die Absurdität nicht oder verbieten es sich, den in ihrer Bubble als State-of-the-Art bezeichneten Prozess zu kritisieren. Manche von ihnen quälen sogar sich selbst jahrelang, bis sie erkennen, dass Schreiben keinen Deploymentprozess benötigt und das Verfassen von Texten in Programmen zur Softwareentwicklung nicht g’scheit ist. Danny von…
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