Vier Leben
Asche auf mein Haupt. Eine Abwärtsspirale. Je länger ich hier nicht schreibe, desto größer der Haufen an Sachen, die ich euch erzählen möchte.Erstmal vorweg: mir geht's gut. Der Körper, sprich der Krebs – same old, same old: ein Zwacken hier, ein Ziehen da. Und Drücken überall. Ich hab mich dran gewöhnt und damit abgefunden. Wichtiger ist: Der Friede in mir ist nie wieder gewichen, seit Australien, seit dem "epiphanen Augenblick." Möge kommen, was wolle.Es gibt allerdings ein ABER, was den Roman angeht: egal, wie lange ich daran noch rumwerkele, ich schaffe es einfach nicht, ihn zu beenden. Gefühlt wird er nie veröffentlicht werden. Erst durch die intensive Arbeit daran ist mir klar geworden, dass vieles noch nicht funktioniert, unklar ist oder schlichtweg schlecht geschrieben. Da ich aber nunmal schon so viel Arbeit reingesteckt habe, möchte ich jetzt auch keinen Kackroman auf den Markt bringen. Insgesamt sind es 162.000 Wörter, also knapp 648 Seiten. Das wird nichts, so bringt es…
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