1 hour ago · Leben · 0 Kommentare

Mein beklagenswert eintöniges, um fast jeden Freigang reduziertes Leben, in dem ich hauptsächlich knurrend in der immer noch zu kalten Wohnung sitze und immer schlechter gelaunt überlege, was ich alles Großartiges machen könnte, wenn ich nur wieder ausreichend gehfähig wäre … Also, nein, Moment. Ich komme noch einmal rein. Denn es ist selbstverständlich keineswegs so, dass ich Großartiges mache, wenn ich ausreichend gehfähig bin, wie wir alle wissen. Aber man denkt es dann doch manchmal, in solchen Situationen, auch wenn man meinen sollte, längst ausreichend Erfahrung mit sich selbst zu haben. Man nimmt es sich trotz allem vergleichsweise ernsthaft vor, in der näheren Zukunft irgendwie anders zu sein, besser womöglich. Auf jeden Fall aber so, dass da durch das eigene Verhalten und Wollen etwas justiert wird. Denn man strebt nach einem systemischen Ausgleich. Das haben auch schon die ersten Zellen kurz nach dem Beginn des Lebens auf der Erde getan, dieses Bestreben legen wir so leicht…

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