1 hour ago · Gaming · 0 Kommentare

Russell Crowe ist der einzige Grund, Nürnberg zu sehen, idealerweise im O-Ton. Der Film ist genau das, was man erwartet, und das ist in vielen Fällen, das Problem solcher Werke mit realen Vorlagen. In diesem Fall sogar mit geschichtlicher Präzision, die weniger Spielraum für Improvisation lässt. Diese Filme haben ein “Problem”. Man kennt den Plot vorher, was dem Film somit seine Überraschungsmomente nimmt (die Nürnberg krampfhaft versucht zu finden und zu nutzen), aber am Ende hat auch dieser Film nur eine Aufgabe: Die Szene, den Zenit nicht zu vermasseln: Göhrings Zeugenvernehmung. Mein Schimpfen wiederholt sich auch hier. Nürnberg ist zu lang, hat einige wirklich überflüssige Figuren und verpasst dadurch einen Fokus. Im Prinzip ist dies eine Das Schweigen der Lämmer Kopie und Anthony Hopkins‘ Lecter ist hier zweifellos eine große Inspiration für Russell Crowe gewesen. Den Vergleich muss ich fortführen. Rami Maleks Protagonist ist aber keine Clarice Starling, was das größte Problem…

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