Eines der gängigen Hamburg-Klischees beschreibt die soziale Reserviertheit dieser Stadt. Etwas unfreundlicher ausgedrückt die Kälte der Einheimischen. Man lernt hier nicht so leicht Menschen kennen wie anderswo, heißt es. Wenn man nicht gewisse Tricks anwendet, sich also z. B. ein Kind oder einen Hund als Kontaktmagneten zulegt. Beides ist allerdings mit bedeutenden Kosten und auch mit viel Aufwand verbunden. Beides ist daher nicht für jede oder jeden und schon gar nicht für jede Lebenslage etwas. Will man also, warum auch immer, es mag ja Gründe geben, Menschen neu kennenlernen, weil man, was weiß ich, vielleicht gerade erst in diese Stadt gezogen ist und noch an das Konzept Freundeskreis glaubt, dann ergibt sich oft ein größeres Problem. Sagt man. Aber stimmt das überhaupt? Mich nach meinen eigenen Erfahrungen zu fragen, das führt in diesem Fall nicht weiter. Ich hatte in den letzten Jahrzehnten in dieser Stadt nämlich zu den richtigen Zeitpunkten das richtige Ausmaß an Glück.…
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