1 hour ago · Schreiben · 0 Kommentare

Ich fing einen Roman an, bei dem ich wieder erst einmal etwas zum Autor nachlesen musste, weil die Allgemeinbildung nur gerade einmal hergab, dass es diesen Herrn gegeben hatte. Na gut, vielleicht gab sie das immerhin her, nicht nur gerade, es ist alles eine Frage der Betrachtung. Und zwar gab es ihn mit Nobelpreis, das nämlich hatte ich noch parat bei dem Herrn José Saramago. Aus dem öffentlichen Bücherschrank hatte ich vor einer Weile mitgenommen: „Das Zentrum“, in der Übersetzung von Marianne Gareis. Die dabei schwere Arbeit geleistet haben muss, denn sprachlich einfach ist das Buch nicht, eher ungewöhnlich erzählt, bis hin zu etlichen Besonderheiten in Satzbau und Grammatik. Auch für Leserinnen eher herausfordernd auf der Langstrecke. Und es verstand sich dann schon fast von selbst, dass es wieder ein Buch fast ohne Absätze war. Wenn man einen Lauf hat … Wobei es diesmal aber kein schmales Werk war wie bei Thomas Bernhard oder Günter de Bruyn, sondern satte 400 Seiten umfasste. Es…

Noch keine Kommentare. Anmelden um im Fediverse zu antworten. Kommentare erscheinen hier.