1 hour ago · Musik · ausblenden

The Killers, The Smiths und Pulp. Es gibt schlechtere Bands, an denen man sich orientieren kann. Dass eine junge australische Band ausgerechnet diese Einflüsse aufgreift, weckt bei mir natürlich sofort Interesse. Gleichzeitig sind das ziemlich große Fußstapfen, in die man da tritt. Radio Free Alice machen auf ihrem Debütalbum What’s In Between allerdings schnell deutlich, dass sie mehr vorhaben, als nur ihre musikalischen Vorbilder zu zitieren. Das Quartett aus Melbourne verbindet Indie Rock und Post Punk mit großen Melodien und einer ordentlichen Portion britischem Gitarrenpop. Im Mittelpunkt steht Sänger Noah Learmonth, der mit seinen Texten eine ziemlich genaue Beobachtungsgabe beweist. Seine Figuren sind junge Männer, die zwischen beruflichen Erwartungen, gescheiterten Beziehungen und der eigenen Orientierungslosigkeit feststecken. Das klingt nicht unbedingt nach einem großen Vergnügen, wird aber mit erstaunlich viel Witz und Selbstironie erzählt. Schon der Opener „Crying With…

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