56 minutes ago · Kultur · ausblenden

von Matthias Hainski Sie hört immer zu, ist nie genervt und hat rund um die Uhr Zeit: Die KI als Freundin ist längst keine Science Fiction mehr. Matthias Hainski geht diesem Phänomen in seinem Buch „Wenn die KI zur besten Freundin wird – Wie wir unsere Kinder in Zeiten künstlicher Nähe begleiten“ nach. Der Untertitel stellt Kinder und Jugendliche in den Mittelpunkt, doch beim Lesen merkt man schnell: Das Thema betrifft uns alle. Bei Kindern wiegt es allerdings besonders schwer. Ihr Gehirn entwickelt sich noch, deshalb sind sie besonders anfällig und künstliche Nähe kann ihre Entwicklung beeinträchtigen. Schon zu Beginn spricht Hainski die Angst vor Kontrollverlust an, die viele Eltern bei diesem Thema umtreibt. Dabei verfällt er weder in Panikmache noch verteufelt er die Technik. Gleich auf Seite 5 heißt es: „Es gibt keinen einfachen Bösewicht.“ Besonders aufschlussreich ist die Frage, warum wir Maschinen überhaupt unsere Gefühle anvertrauen. Hainski nennt mehrere psychologische…

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