Gesehen: TÁR von Todd Field 0 ▲ Wolf Witte 43 minutes ago · Film & TV · ausblenden · 0 Kommentare Cate Blanchett ist natürlich grandios, so wie dieser Film auch zu weiten Teilen hervorragend inszeniert ist. Aber: Hochkultur und Kunst als Ort neoliberalen Wettbewerbs, intriganter Machtspiele und erbarmungsloser Leistungsschau habe ich nach Filmen wie Whiplash oder auch Black Swan ein bißchen über. Es wirkt fast, als solle bloß niemand auf die Idee kommen, künstlerisches Schaffen könne auch abseits von Wertschöpfung stattfinden. Was sie im Fall der Filmindustrie ja tatsächlich kaum tut. Mal ein Sprachmodell eine Liste von Filmen, in denen Kunst Spaß macht, kompilieren lassen: Kunst im Alltag, ohne Verwertungsabsicht Paterson (Jim Jarmusch, 2016): Ein Busfahrer schreibt Gedichte in ein Notizbuch, ohne jeden Gedanken an Veröffentlichung. Fast schon das Gegenprogramm zu Tár. Maudie (Aisling Walsh, 2016): Die Malerin Maud Lewis malt in ihrer winzigen Hütte in Nova Scotia einfach weiter, weil es sie glücklich macht. Herb & Dorothy (Megumi Sasaki, 2008, Doku): Ein Postangestellter und… Noch keine Kommentare. Anmelden um im Fediverse zu antworten. Kommentare erscheinen hier.