1 hour ago · Musik · ausblenden · 0 Kommentare

Wieder so eine intensive lebenslenkende Woche. Dendemann-Konzert mit Ben in Berlin. Was soll da schiefgehen? Nüscht! Wobei ich meine Ohrenschützer zu Hause vergessen hatte und so schnell neue kaufen musste, aber das war ein lösbares Problem. Also war ich bereit, nach einem tollen Kaffee, toller Pasta und wertvollem Gequassel mit Ben auf Hip-Hop made in Germany und eine Ikone des Genres. Der Künstler ließ dann etwas auf sich warten und mit 45 Minuten Verspätung startete ein 2-Stunden-Konzert, in dem es bis zum Schluss keine Pause gab. Die Rap-Rentner Deutschlands können es noch. Erstaunlicherweise füllte sich die Konzerthalle doch sehr und plötzlich waren wir umgeben von primär Männern in ihren besten Jahren, die für zwei Stunden ihr spießiges Leben ausblendeten, um Eigenheim, Frau und Kind zu vergessen, und mit geballter erhobener Faust liberale Kapitalismuskritik zu zelebrieren. Das zu erleben war schon sehr surreal und alternde Jugendkultur bleibt mein Ambrosia. Bei diesem Künstler…

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