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was ich über die blog­le­sung in mün­chen am wo­chen­en­de lese hört sich al­les nach ei­ner sehr schö­nen ver­an­stal­tung an (teil 1, teil 2 und teil 3 bei frau klug­sch­eis­ser, die al­les wich­ti­ge ver­linkt). ich wäre auch ger­ne da­bei ge­we­sen. aber ich muss sa­gen, ich war auch ger­ne zu­hau­se. am sams­tag habe ich nach dem mor­gen­spa­zier­gang erst­mal drei stun­den mit­tags­schlaf ge­macht. manch­mal zie­he ich an wo­chen­en­den das nichts­tun dem er­le­ben vor, ins­be­son­de­re wenn ich vorm ende der wo­che zu­viel er­lebt habe. nichts zu tun hat in­ter­es­san­te ef­fek­te: ich spü­re dann, wie mir die zeit durch die fin­ger rinnt. wenn ich an ver­an­stal­tun­gen oder un­ter­neh­mun­gen teil­neh­me, spü­re ich das nicht und wun­de­re mich dann hin­ter­her, wo die zeit ge­blie­ben ist. wenn mich leu­te fra­gen, wie es mir geht, ant­wor­te ich meis­tens: „ich kann nicht kla­gen“, schie­be dann noch ein „li­te­ral­ly“ hin­ter­her und be­haup­te ich kön­ne es ein­fach…

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