1 hour ago · Politik · ausblenden · 0 Kommentare

Natürlich kann es für manche Produkte schwierig am deutschen Markt werden. Wenn beispielsweise die Richtung der automobilen Zukunft E‑Automobilität heißt, dürfte das für die meisten deutschen Autos das Ende ihrer Cash-Cows bedeuten. Einige haben vielleicht rechtszeitig reagiert, aber die Marge, die die Automobilisten bisher mit Verbrennern erwirtschaftet haben, dürfte in Zukunft vorbei ein. Dass an diesem Punkt einige Fahrzeughersteller ihr Heil im Ausland suchen ist legitim. Dass dabei vor allem die USA in den Focus möglicher Ansiedlungen gerät, ist auch nicht verwunderlich. Dass man aber als deutscher Autohersteller nebenbei noch Wahlwerbung für den amtierenden Präsidenten der USA macht, ist schlichtweg unanständig. Audi hat verkündet, was in Ingolstadt jahrelang hin- und her gewälzt wurde: ein eigenes Werk in den USA. Verkündet wurde es nicht auf einer Pressekonferenz, sondern auf einer Wahlkampfveranstaltung von Donald Trump in Georgia. Das Werk entsteht in Georgia, bei Macon.…

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