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ich habe frü­her re­gel­mäs­sig brie­fe ge­schrie­ben. auch wenn es über 30 jah­re her ist, er­in­ne­re ich ich dar­an, dass es ein gross­ses ver­gnü­gen war. denn wenn man brie­fe schreibt, be­kommt man auch brie­fe zu­rück. also nicht die un­an­ge­neh­men oder lang­wei­li­gen din­ger die die post heut­zu­ta­ge in den brief­schlitz drückt (wer­bung, (ab-) rech­nun­gen, to­des­an­zei­gen), son­dern tex­te die nicht nur an ei­nen ad­res­si­ert wa­ren, spn­dern die sich eine per­son für mich per­sön­lich aus­ge­dacht hat­te. ent­we­der um mich zu un­ter­hal­ten, zu in­for­mie­ren, zu er­freu­en oder nach mei­nem wohl­erge­hen zu er­kun­di­gen. ohne die in­ten­ti­on mir et­was ver­kau­fen zu wol­len oder nach geld zu fra­gen (meis­tens). der un­ter­schied zwi­schen brie­fen und mo­der­nen kom­mu­ni­ka­ti­on­for­men ist nicht in ers­ter li­nie das me­di­um. brie­fe wur­den zwar meis­tens auf pa­pier ge­schrie­ben oder ge­druckt und in pa­pier­um­schlä­gen ver­schickt, aber das…

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