1 hour ago · 6 Min. Lesezeit1175 Wörter · Tech · ausblenden · 0 Kommentare

als ich im herbst 1994 in stutt­gart ei­nen stu­di­en­platz für ar­chi­tek­tur be­kom­men hat­te und nach ei­nem WG-zim­mer such­te, war ich nicht be­son­ders er­folg­reich. also ent­schloss ich mich, selbst eine WG zu grün­den. die woh­nungs­su­che 1994 in stutt­gart lief ge­nau­so wie heu­te in ber­lin: auf der stras­se sam­meln sich 30, 40 oder mehr woh­nungs­su­chen­de vor ei­ner haus­tür, der ver­mie­ter lässt sie ir­gend­wann rein, alle stür­men die woh­nung und wer geld, si­cher­hei­ten, ne bürg­schaft oder glück hat, be­kommt die woh­nung. war­um ich die woh­nung in der heil­bron­ner stras­se be­kam, weiss ich nicht. in der rück­schau ver­mu­te ich, dass sie nie­mand an­ders ha­ben woll­te. es gab kei­ne hei­zung und die woh­nung lag an ei­ner der meist­be­fah­re­nen ein­fall­stras­sen stutt­garts. kei­ne hei­zung ist nicht ganz rich­tig: in ei­nem zim­mer stand ein öl­ofen, in den man mit ei­ner giess­kan­ne stin­ken­des heiz­öl fül­len und ent­zün­den konn­te. weil das mehr…

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