1 hour ago · Leben · ausblenden · 0 Kommentare

Dieses Gerede, sorry Geschreibe, über das Bloggen als ob niemand es liest, viele es lesen, einer es liest, es in Suchmaschinen verschwindet, ranked, LLMs als Lernmaterial dient oder ob man all das eben auch sein lassen könnte… demotiviert mich gerade ein wenig. Goethe allerdings triggert mich immer. Scribo, ergo sum ist zwar nicht der berühmte Ausspruch des René Descartes, aber er hätte es meiner Meinung nach sein müssen. Ebenso, wie ich Heinrich von Kleist die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Schreiben nachträglich in die Feder diktieren möchte. Denn das ist‘s letztlich, was ich hier anstelle und was mich antreibt. Dabei halte ich Dinge, Momente, Gedanken fest, wenn nicht für eine wie auch immer geartete Nachwelt, dann für mich. Ein alter Blogeintrag, und schon bin ich in Combray, frei nach Proust: Es macht mir einen Heidenspaß in alten Einträgen hier zu lesen, oft auch werde ich dabei sehr nachdenklich und hin und wieder weine ich auch alten Zeiten hinterher. Das wird mit…

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