Kim Jiyoung, geboren 1982 0 ▲ pixelroiber 1 hour ago · Schreiben · ausblenden · 0 Kommentare eine in teilen autobiographische erzählung über eine junge frau in südkorea, die von institutioneller und familiärer benachteiligung und diskriminierung berichtet. generationsübergreifend, denn bereits ihre großmutter und ihre mutter litten darunter. und gaben diese erfahrungen weiter. ohne zu fragen und sich zu wehren. und so litt die protagonistin von frühester kindeheit unter der bevorzugung ihres jüngeren bruders, im schulsystem und im arbeitsleben unter permanenten druck. den sie sich - besonders perfide - auch selbst machte. inzwischen ist sie selbst mutter und merkt, arbeitsleben und care-arbeit nicht zu schaffen. manches beschrieben wirkt seltsam archaisch und antiquiert und korea-spezifisch und man will sich - als mittelalter weißer mann aus europa - sich auf die schultern klopfern, weil das im “westen” viel fortschrittlicher sei. aber nach ein paar seiten mehr und etwas nachdenken, kommt man schnell dahinter, dass unsere gesellschaften nur so progressiv tun. auch in… Noch keine Kommentare. Anmelden um im Fediverse zu antworten. Kommentare erscheinen hier.