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Fontaines D.C. haben sich in den vergangenen Jahren immer weiter von ihren Post-Punk-Wurzeln entfernt. Spätestens mit „Romance“ öffnete sich die Band für große Melodien, Synthesizer und eine deutlich opulentere Produktion. Auf ihrem fünften Album „Dopamine Chamber“ gehen die Iren diesen Weg weiter, schlagen dabei aber eine deutlich düsterere Richtung ein. Zwischen flirrenden Synthesizern, dröhnenden Gitarren und wuchtigen Drums entsteht eine Atmosphäre, die gleichzeitig faszinierend und ziemlich unheimlich ist. Schon der Opener „Six Shot Morning“ setzt auf elektronische Flächen und einen bedrohlichen Rhythmus, über den Grian Chatten seine markante Stimme legt. „Marianne“ entwickelt daraus einen hypnotischen Sog, der einen so schnell nicht mehr loslässt. Die Band klingt hier weniger nach klassischem Indie Rock als nach einer Mischung aus Post Punk, düsterem Synth Pop und Trip Hop. Dass Fontaines D.C. dabei trotzdem unverkennbar bleiben, liegt nicht zuletzt an Chattens Gesang, der…

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