1 hour ago · Kultur · ausblenden · 0 Kommentare

Das Fediverse wird noch immer häufig wie ein weiterer Social-Media-Kanal betrachtet. Doch genau das greift zu kurz. Ein paar Gedanken zur Diskussion mit Kai Rüsberg (@Ruhrnalist) zum #FediLabDay. Viele Verantwortliche im Medienbereich denken verständlicherweise in den Logiken von Instagram, TikTok oder X. Dort wird Erfolg über Reichweite, Interaktion, Klicks und Conversions gemessen. Wer Aufmerksamkeit erzeugt, gewinnt. Wer keine sichtbaren Reaktionen hervorruft, verliert an Bedeutung. Diese Denkweise stößt im Fediverse allerdings an ihre Grenzen. Zum einen, weil viele Menschen hier Inhalte bewusst konsumieren, ohne ständig zu liken, zu kommentieren oder zu teilen. Stiller Konsum ist kein Fehler des Systems, sondern Teil seiner Kultur. Nicht alles, was gelesen wird, erzeugt auch eine sichtbare Reaktion. Man muss ja nicht like, um seinen Feed zu kuratieren. Vor allem aber verkennt diese Sichtweise, was das Fediverse eigentlich ist. Social ist heute anders Social Media ist heute nicht…

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