4 hours ago · Leben · ausblenden · 0 Kommentare

Photo by Masood Aslami on Pexels.com 14 bis 19 Uhr. Das ist die Zeit für Besuche im Krankenhaus. Eine vernünftige und gute Regel. Die Patienten brauchen Ruhe, das Personal braucht Raum zum guten Arbeiten. Aber da kommt eine Frau um fünf Minuten nach sieben an. Der Zug hatte Verspätung. Ihr Vater wird morgen früh operiert. Sie steht an der Tür, und jemand sagt freundlich: „Tut mir sehr leid, die Besuchszeit ist vorbei.” Die Regel ist in Ordnung. Trotzdem fühlt es sich falsch an. Von genau so einer Situation erzählt das Markusevangelium. Auch hier geht es um eine Regel, die ihren guten Grund hat. Den Jünger*innen Jesu knurrt der Magen. Sie sind an einem Sabbat schon etliche Stunden unterwegs und kommen an einem Ährenfeld vorbei. Sie tun das, was menschlich ist: Sie rupfen einzelne Ähren aus und essen die Körner. Die Pharisäer kritisieren das. Denn schließlich ist der Sabbat ein Ruhetag, an dem nicht gearbeitet werden soll. Ein Tag, der besonders geschützt ist. Wo kommt man denn dahin,…

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