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Manchmal setzt man sich an einen verregneten Nachmittag, macht einen Kassensturz und denkt kurz: „Moment mal, bin ich eigentlich ein kleines DAX-Unternehmen oder immer noch eine Privatperson?“ Ich habe mir neulich mal die Mühe gemacht und sämtliche Cloud-Dienste und Software-Abos aufgeschrieben, die bei mir monatlich oder jährlich über die Kreditkarte laufen. Das Ergebnis ist eine Liste, bei der jeder traditionelle Finanzberater schnappatmend das Weite suchen würde. Cloud-Speicher im zweistelligen Terabyte-Bereich, KI-Abo-Cluster, Produktivitäts-Tools, Medien-Flats und dann noch der berühmte Hunni im Monat für all die kleinen Spezial-Apps, die man im App Store so mitnimmt. Die spontane Reaktion aus dem Umfeld? „Balu, bist du komplett wahnsinnig geworden? Streich das doch mal zusammen!“ Meine Antwort? Nichts wird gestrichen. Wenn man sein digitales Leben nicht als lästige Pflicht, sondern als hochkonfiguriertes Headquarter versteht, merkt man schnell: Jedes dieser Abos hat seine…

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