Die “Einsamkeits-Epidemie” ist in Wahrheit eine Epidemie von “sozialer Skorbut” 0 ▲ Sebastian Moitzheim 3 hours ago · Musik · ausblenden · 0 Kommentare Adam Mastroianni schreibt in seinem Blog “Experimental History” über die derzeit viel diskutierte “Einsamkeits-Epidemie”, die den Daten nach eigentlich eher eine Epidemie des Alleinseins sei – wir verbringen weniger und weniger Zeit mit Menschen außerhalb unseres Haushalts, aber fühlen uns nach eigenen Angaben eben nicht einsamer. Das klingt vielleicht erstmal nach einem Grund zum Aufatmen – es ist ja grundsätzlich erstmal okay, wenn jemand lieber Zeit allein verbringt als mit anderen –, aber Mastroianni hat eine etwas steile, aber durchaus überzeugende These, nach der es sogar schlimmer ist: Dass wir uns nicht einsam fühlen, sei kein Zeichen davon, dass wir weniger soziale Kontakte brauchen als gedacht, sondern davon, dass unser inneres “Einsamkeits-Thermometer” nicht besonders akkurat ist. Unsere soziale Abschottung macht uns wunderlich, und wir merken das nichtmal! Mastroianni vergleicht das mit der Skorbut, einer Krankheit, die durch Vitamin-C-Mangel ausgelöst wird: If you don’t… Noch keine Kommentare. Anmelden um im Fediverse zu antworten. Kommentare erscheinen hier.