Kallsup – Alldeles för nära 0 ▲ NICOROLA 57 minutes ago · Musik · ausblenden · 0 Kommentare Ich verstehe kein Wort Schwedisch. Trotzdem hat mich selten eine Sprache so schnell abgeholt wie die von Kallsup. Die Stimmen klingen mal zurückgenommen und melancholisch, mal angespannt, und die schwedischen Worte fügen sich ganz selbstverständlich zwischen Gitarren und treibende Rhythmen. Man muss nicht jede Zeile verstehen, um die Stimmung der Songs zu erfassen. Auf ihrem zweiten Album „Alldeles för nära“, also „viel zu nah“, treffen Nähe und Distanz in zehn Songs aufeinander. Kallsup bewegen sich zwischen Indie Rock, Shoegaze, Dream Pop und Post Punk. Das klingt melancholisch, verträumt und gleichzeitig immer ein wenig unruhig. Mit „Öppen“ geht es noch zurückhaltend los, doch schon „Kino“ zeigt, was Kallsup auszeichnet: Die Gitarren schweben zwischen Dream Pop und Shoegaze, bleiben dabei aber immer greifbar. Darunter treibt ein kühler Rhythmus, der die Songs davor bewahrt, zu sehr ins Ätherische abzudriften. Genau diese Mischung macht die Platte für mich so stark. Danach wird die… Noch keine Kommentare. Anmelden um im Fediverse zu antworten. Kommentare erscheinen hier.