2 hours ago · Leben · ausblenden · 0 Kommentare

Wenig hat mir in letzter Zeit mehr Spaß gemacht, als diesen alten Pullover von mir zu reparieren. Moment, das stimmt nicht ganz. Die Reparatur selbst war nicht besonders spaßig, es war neutrale Tätigkeit. Den Pulli verbessert zu haben am Ende, das war der gute Moment. Ihn anzuziehen und zu merken, wie die neuen Nähte helfen. Ein ganz ähnliches Gefühl wie beim Programmieren übrigens, wenn der eigene Code zusammenkommt und ein Programm tut was es soll. So alt ist der Kapuzenpullover gar nicht, nur etwas über zehn Jahre. Aber als archetypisches Kleidungsstück meines Berufs halt oft getragen, im Wechsel mit einem blauen (älteren, scheinbar haltbareren) Gegenstück. Kaputt waren vor allem die Ärmelenden: Löcher vor dem Endstück (Ärmelaufschlag?), die bei falschen Bewegungen immer mal wieder größer wurden, weiter aufrissen. Bei dieser Stelle habe ich von innen genäht, man sieht statt dem Stich die alten fransigen Kanten. Zum Reparieren habe ich nichts weiter als Nadel, Faden und Schere…

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