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Die leeren Bilderrahmen, die auf einer der Abbildungen im ersten Teil dieses Textes zu sehen waren, sie repräsentieren all die nach wie vor verschollenen Werke aus den Sammlungen der jüdischen Kunstmäzene. Es geht in der Ausstellung um den Zeitraum vor 1945, in dem diese Sammlerinnen und Sammler durch ihr Interesse und ihre Käufe einen bedeutenden Beitrag zur Entwicklung der modernen Kunst geleistet haben. Und es geht in Texten, Dokumenten und Fotos auch um das Schicksal dieser Menschen, welche sich dieser nach Nazibegriffen „entarteten“ Kunst gewidmet haben. Es geht auch um ihre Familien, ihre Nachfahren und Erben. Die Sammlungen wurden geraubt, zwangsversteigert, zerstreut, zerstört. Teils wurden sie auf abenteuerliche Weise in Teilen gerettet, teils sind die Werke bis heute unauffindbar. Oder in fremdem Besitz oder auch nach Jahrzehnten immer noch Gegenstand von Rechtsstreitigkeiten um das Eigentum an ihnen. Die Verbrechen der Nazis wirken sich weiter auf die Erbengenerationen aus.…

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