2 hours ago · Leben · ausblenden · 0 Kommentare

Folgendes wird keine Remineszenz an Tocotronic-Fanboytage in den Nullerjahren, sondern eine Liebeserklärung an David Foster Wallace. An mir ging er lange Zeit komplett vorbei, ich weiß nicht, was mich auf „Unendlicher Spaß“ schubste, aber ich las und wußte nach den ersten paar dutzend Seiten, Ruppsel, da hast du wen gefunden, der kann über beliebiges schreiben und du liebst es und willst nicht damit aufhören. Ich las dann natürlich auch die biografischen Hintergründe und wollte mal wieder dem Universum als solchem in die Fresse schlagen, weil es ein verpfuschter Haufen Mist ist, wenn es solche Biografien hervorbringt. Dann las ich den Besen im System, dann die „Alles ist grün“-Kurzgeschichten, irgendwann irgendwo online „Das hier ist Wasser“, was vielleicht der Form und dem Anlass halber ein wenig schlechter ins Bild passt, aber auf jeden Fall ein Manifest tief empfundener Menschlichkeit und Empathie ist, die ich Wallace unbenommen abnehme, und dann machte ich mich mit ganz ungutem…

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