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[Bild KI generiert / Text © Anne Seltmann] Wenn ich an Erntedank denke, sehe ich gefüllte Körbe, Kürbisse, Ähren, Äpfel und die warmen Farben des Herbstes vor mir. Aber hinter diesem Fest steckt eine Geschichte, die viel älter ist, als man vielleicht denkt. Schon lange bevor es das christliche Erntedankfest gab, feierten Menschen den Abschluss der Ernte. Denn für die Menschen früher war eine gute Ernte keine Selbstverständlichkeit. Von dem, was auf den Feldern wuchs, hing ab, ob die Familie gut durch den Winter kam. Getreide, Obst und Gemüse bedeuteten Nahrung – und damit schlicht Leben. Deshalb gab es in vielen Kulturen Feste, bei denen man für die Ernte dankte. Man feierte das Ende der anstrengenden Feldarbeit, brachte die ersten oder schönsten Früchte zusammen und dankte für das, was die Erde hervorgebracht hatte. Auch im Christentum bekam dieser Gedanke seinen festen Platz. Erntedank wurde zu einem Fest des Dankes an Gott für die Gaben der Natur und für das tägliche Brot. In…

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