Politisches Wissen, Demokratiedämmerung und die Kartierung der redaktionellen Landschaft 0 ▲ Wolf Witte 2 hours ago · Politik · ausblenden · 0 Kommentare In der jüngsten Ausgabe des Future Histories-Podcasts war Veith Selk zu Gast, Autor des Buches Demokratiedämmerung, demzufolge es, so die düstere Kernthese, zunehmend unplausibel sei, die westlichen politischen Regime noch als Demokratien zu beschreiben. Selk nimmt in dem Gespräch wie im Buch Bezug auf das Sartori-Kriterium, benannt nach dem Politikwissenschaftler Giovanni Sartori. Es besagt, dass Politik in einer Demokratie auch von Nichtexperten verstanden werden muss. Das mittlere Niveau politischen Wissens ist sehr niedrig In der Herleitung der titelgebenden Demokratiedämmerung schreibt Selk von epistemischer Ungleichheit, um zu erklären, dass genau dieses Verstehen oder Verständnis nicht gelte: „Das mittlere Niveau politischen Wissens ist sehr niedrig, aber die Varianz ist sehr hoch.“ Eine politische Elite (die wie beschrieben größer ist als die Handvoll Menschen in Berlin, auf die sich Berichterstattung und Kritik gerne beschränken) mag ein gutes Verständnis politischer Prozesse… Noch keine Kommentare. Anmelden um im Fediverse zu antworten. Kommentare erscheinen hier.