19 hours ago · Leben · ausblenden · 0 Kommentare

Mein 2. Wohnzimmer. Man zieht irgendwo hin, richtet sich ein, hat ein Dach über dem Kopf, einen Herd, schließt seine Delonghi Kaffeemaschine an und hat ein Bett zu beziehen. Das ist das erste Wohnzimmer – der eigene Unterschlupf. Aber seien wir ehrlich: Das reicht doch nicht. Mir passiert es fast von ganz alleine: Ich komme irgendwo neu an, schlendere durch die neue Hood und beinahe magisch, zeigt sich dir ganz beiläufig eine Art zweites Wohnzimmer. Ein Ort, an dem man sich über die Zeit öfter rumtreibt (als in der Bar gegenüber), wo man dich irgendwann kennt, dich mit Namen anspricht und wo du dich am Ende mindestens genauso wohlfühlst wie in den eigenen vier Wänden. Wenn nicht manchmal sogar noch ein bisschen wohler. Bei mir in Ottensen war das ziemlich schnell das *Ribatejo*, eine portugiesische Bodega gleich die Bahrenfelder Straße runter. (Die genaue Geschichte dazu gibt es dann im Haupttext.) Aber als ich gestern so darüber nachdachte, fiel mir auf: Das ist längst nicht das…

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