2 hours ago · Leben · ausblenden · 0 Kommentare

Der neulich hier erwähnte Epochenbruch, das verbreitete Gefühl, diverse Limits in der Politik, in der Geschichte und auch in der Soziologie des Menschen seien mittlerweile erreicht, eine gewisse Neigung zum Ausrufen der Apokalypse, die von manchen als lustvoll kritisiert wird – wir haben es vielfach mit Themen zu tun, die von manchen, von gar nicht so wenigen, mit einem oder mehreren letzten Vorhängen in Verbindung gebracht werden. Was nicht beweist, dass die Lage so ist. Es beweist zunächst einmal nur, dass die Stimmung so ist. In einem Supermarkt, in dem die Schlange an der Kasse so lang ist, dass etliche Personen vor mir sichtlich mit den Nerven am Ende sind, was körpersprachlich so vielfältig und affektgesteuert zum Ausdruck gebracht wird, wie man es auch in einem Kindergarten nicht anders erwarten würde, steht ein junger Mann direkt vor mir. Den treiben Ungeduld und Unwillen schließlich dazu, sich genauer anzusehen, was in den Regalen neben der Schlange alles angeboten wird. Es…

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