2 hours ago · Kultur · ausblenden · 0 Kommentare

Wenn man ein größeres Anwesen gestaltet, geht es selten um bloße Beschallung. Es geht um Atmosphäre. Um den nahtlosen Übergang von der Morgenroutine im Bad über den Cappuccino auf der Terrasse bis hin zum Abend im Kaminzimmer. Musik sollte wie Licht sein: Im besten Fall unsichtbar, perfekt dosiert und im Hintergrund präsent, ohne jemals aufdringlich zu wirken. Wer diese Philosophie mit Sonos umsetzen möchte, stößt auf großzügigen Flächen jedoch überraschend schnell an eine harte Wand der Architektur: Das System akzeptiert maximal 32 Geräte pro Haushalt. Fügt man das 33. Gerät hinzu, verweigert die App schlicht den Dienst. Nun könnte man sagen: „Braucht man denn wirklich mehr als 32 Lautsprecher?“ Wer ein Haus mit 800 Quadratmetern Wohn- und Nutzfläche, Nebengebäuden und Außenbereichen plant, merkt rasch: Bei einer konsequenten Zonenaufteilung ist diese Zahl überraschend schnell erreicht. Doch die Beschränkung ist kein Grund, auf ein propritäres, hochkomplexes Bus-Audiosystem…

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