mein armes neurodivergentes Hirn 0 ▲ voller worte 1 hour ago · Leben · ausblenden · 0 Kommentare Seit sechs Uhr morgens läuft mein Hirn ohne Pause. Bis 15 Uhr volle Pulle: Menschen, Gespräche, Erledigungen, kein Rückzug, nicht einmal fünf Minuten für mich – völlig zugequatscht. Sätze prasseln auf mich ein. Im Haus bewegt sich ständig jemand, ein Hund läuft durch den Raum, ein junger Hund ist aufgeregt, fremde Menschen sind da. Nichts davon ist schlimm. Aber alles kommt gleichzeitig. Mein Kochfeld funktioniert nicht – es ist neu und nichts geht. Sogar ein Elektrikerbekannter bekommt‘s nicht hin. Irgendwann fühlt sich jedes weitere gesprochene Wort körperlich an. Die schnellen Sätze bleiben nicht mehr draußen, sondern setzen sich unter meine Haut. Mein Körper verspannt, während ich äußerlich noch so tue, als wäre alles völlig normal. Die Wunschtochter redet ununterbrochen, deren Sohn habe ich von der Schule abgeholt Sie wollen mittags zu McDonald’s. Ausgerechnet! Ich bin nicht begeistert, gehe dennoch mit. Mein Kopf rattert mit diesem dumpfen inneren Vibrieren, bei dem kein Gedanke… Noch keine Kommentare. Anmelden um im Fediverse zu antworten. Kommentare erscheinen hier.