1 hour ago · Leben · ausblenden · 0 Kommentare

Es gab eine Zeit, da definierte sich der Musikgeschmack eines Mannes durch die Regalmeter in seinem Wohnzimmer. CDs, akribisch nach Alphabet oder Genre sortiert, daneben die Blu-Rays für den gepflegten Heimkino-Abend. Bei uns ist diese Epoche endgültig Geschichte. Die physischen Datenträger haben ihre letzte Reise angetreten, verbannt in den Abstellraum. Aus den Augen, aus dem Sinn. Heute wird gestreamt. Egal ob Musik, Podcasts oder Filme. Was früher Platz wegnahm und Staub fing, schwebt heute vollkommen immateriell im Raum. Und weil ich, wie meine Familie augenrollend bestätigen kann in puncto Technik schlicht unheilbar positiv verrückt bin, habe ich Nägel mit Köpfen gemacht. Wer mich kennt, weiß: Halbe Sachen sind nicht mein Stil. Wenn man sich für ein System entscheidet, dann durch und durch. Unsere rund 800 Quadratmeter Wohn- und Nutzfläche sind inzwischen eine lückenlose Sonos-Zone. Egal wo man sich bewegt, das System ist schon da. Draußen auf der Terrasse verrichten die Move 2…

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